Kurzübersicht Das Team Neuigkeiten Aktuelle Spielzeit
Wir sind ein Rollenspielforum, das auf der kanadisch-irischen Serie Vikings basiert und wir spielen ab dem Beginn der 5. Staffel. Ragnar ist tot und Björn strebt nach der Eroberung neuer Länder. Aslaug wurde von Lagertha getötet und die Söhne sinnen nach Rache. Da es nicht nur in der Serie rau zugeht, sondern allgemein zu Zeiten der Wikinger, liegt unser Rating bei 18 Jahren. Neben den bekannten Seriencharakteren freuen wir uns auch über eigene, freie Charaktere.
Bei Fragen und Problemen stehen euch Lagertha, Björn und Helga jederzeit per PN oder im Chat zur Verfügung.
News:
Bald ist Samhain. Es ist ein Totenfest, an dem man den Ahnen gedenkt. Zu Samhain öffnet sich die Unterwelt und die Geister der Ahnen erwachen. Sie wandeln durch Midgard um ihre Verwandten zu besuchen. Um ihnen den Weg zu leiten, stellte man Lichter in den Fenstern auf und stellt ihnen Kleinigkeiten zu essen bereit.

Wir haben unsere Regeln überarbeitet. Wir spielen nach Ortstrennung, bitte immer angeben von wo ihr kommt und wohin ihr geht, damit es erkennbar ist, dass das Thema wieder frei ist, sofern ihr nicht dort einsteigen möchtet. Alle weiteren Informationen findet ihr im Regelwerk!
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Wir schreiben das Jahr 808 in der Zeit des frühen Mittelalters. Die ersten Zeichen des Winters zeigen sich bereits und der erste Schnee lässt nicht mehr lange auf sich warten. So es die Götter wollen, wird die Kälte noch ein wenig auf sich warten lassen.
#1

Ubbe Ragnarsson

in Männlich 16.01.2019 21:16
von Hvitserk Ragnarsson • 266 Beiträge

Der Gesuchte:

Ubbe Ragnarsson | 23/24 Jahre | Wikinger | Jordan Patrick Smith



Ubbe ist der zweitgeborene Sohn Ragnar Lothbroks und der älteste Sohn von Königin Aslaug (bereits verstorben). Er ist knapp ein Jahr älter als Hvitserk und die beiden sind sehr eng miteinander verbunden. Schon als Kinder waren sie unzertrennlich und es gab sie eigentlich immer im Doppelpack. Dabei war Ubbe stets der Vernünftigere und besonnener als sein jüngerer Bruder. Somit hat er Hvitserk öfters vor der einen oder anderen Dummheit bewahrt. Ubbe ist zu einem ernsten, mutigen Krieger herangewachsen, der keine Konfrontation scheut, aber nicht kopflos in einen Kampf zieht. Für ihn ist nicht der Raubzug und das Plündern das größte Ziel, viel mehr sehnt er sich danach, sein eigenes Land bewirtschaften zu können. Er hofft eines Tages den Traum seines Vaters, die Ländereien in East Anglia, die von König Ecbert versprochen worden waren, wahr werden zu lassen. Ubbes Charakter weist einige Parallelen zu Ragnar auf.
Er ist sehr loyal und könnte seine Brüder im Kampf nicht verletzen oder töten. Allerdings traut er Ivar nicht so recht über den Weg.

Momentan ist Ubbe noch mit Margarethe verheiratet. Wie er zu Lagertha steht, da sie seine Mutter getötet hat und ob er sich Ivars Rachefeldzug anschließen wird, nach England geht, um das Land von König Aethelwulf einzufordern oder lieber mit Björn ins Mittelmeer mitsegelt, ist alles offen und kann ausgespielt werden. Wir halten uns nicht streng an die Serie. Ubbe ist der letzte noch fehlende Ragnarsson, alle anderen werden bereits bespielt.

Das muntere Völkchen in Kattegat und Wessex würde sich sehr über einen Ubbe Ragnarsson freuen!


Das Aussehen


Der/Die Suchende:

Hvitserk Ragnarsson | 22 Jahre | Wikinger | Marco Ilsø



Hvitserk war zufrieden mit seiner Jagd. Er hatte zwar keinen Hirsch erlegt, wie er eigentlich vorgehabt hatte, dafür einen jungen Rehbock, dessen Fleisch wohl sowieso um einiges zarter sein würde. Zwar hatte er noch kein so prachtvolles Geweih vorzuweisen, doch auch sein Fell würde einen weichen und warmen Umhang oder Handschuhe geben. Somit hatte Hvitserk durchaus das erreicht, was er wollte. Er schulterte den Rehbock und steuerte den Rückweg nach Kattegat an. Er keuchte ein wenig unter dem Gewicht, dennoch konnte er ihn alleine tragen, was wiederum für den Rehbock sprach.

Nach einiger Zeit hatte der junge Nordmann die Stadt erreicht und seine Jagdtrophäe einem Sklaven übergeben. Der würde das Tier ausnehmen und das Fell abziehen. Was weiter damit geschehen sollte, würde Hvitserk dann seinem Bruder Björn überlassen, denn für ihn war der Rehbock bestimmt. Als Geste des Dankes, weil er ihn mit nach Rom nehmen wollte. Hvitserk konnte es kaum erwarten, dass die Reise los ging.

Er wusch sich gerade an einem Eimer mit eiskaltem Wasser die schmutzigen Hände, als er zwei Frauen mittleren Alters aufgeregt miteinander tuscheln hörte. Hvitserk hätte das Geschwätz sicherlich überhört, wenn nicht der Name Ivar gefallen wäre. Da wurde er hellhörig, spitzte die Ohren und konnte noch die Worte „Alter Steg“, „Ankunft“ und „Verletzte“ aus dem Gespräch entnehmen. So wie es aussah, hatte die Frau am Hafen etwas gesehen, was sie nun der anderen hinter vorgehaltener Hand erzählte.

Hvitserk runzelte die Stirn und wischte sich die nassen Hände an seiner Hose ab. War Ivar zurückgekehrt? Er hatte mitbekommen, dass sein jüngster Bruder vor Wochen bei Nacht und Nebel mit einigen Männern und einem Schiff nach England aufgebrochen war. Eine Aktion, die weder Lagertha noch Björn gefallen hatte. Aber das war eben Ivar. Er tat was er wollte und folgte seinen eigenen Regeln.

Für einen Moment war Hvitserk versucht, Björn zu suchen und ihm von Ivars Rückkehr zu berichten. Doch entschied er sich schließlich dagegen, denn er war selbst neugierig darauf, was sein Bruder zu erzählen hatte. Wie er Ivar kannte, war er sicherlich keinem Kampf aus dem Weg gegangen. Und Björn konnte ihn dann immer noch einen Kopf kürzer machen, wenn er das wollte.

Der junge Nordmann lief Richtung Hafen und stellte fest, dass die meisten Bewohner wohl noch nichts von Ivars Ankunft mitbekommen hatten. Denn die meisten gingen weiterhin ihrem Tagesgeschäft nach, als wäre nichts geschehen. Im Hafen war das übliche Treiben, doch kein Boot, welches eben angelegt hatte und entladen wurde. Die Frauen hatten etwas von altem Steg gesagt, so dass Hvitserk den Hafen hinter sich ließ. Der alte Anlegesteg lag etwas abseits und wurde schon seit geraumer Zeit nicht mehr benutzt. Als Kattegat gewachsen war, hatte man den Hafen vergrößert und die Anlegestelle verlegt und verbreitert.

Hvitserk konnte von weitem Ivars Schiff erkennen und als er näher kam, sah er wie die Krieger und Schildmaiden eifrig damit beschäftigt waren, dieses zu entladen. Langsam ging er näher heran und blieb dann in einiger Entfernung mit verschränkten Armen stehen. Er wusste nicht so recht wie er Ivar begegnen sollte. Immerhin stellte dieser immer eine Überraschung dar und war so unberechenbar, dass man nicht wissen konnte, ob man als nächstes ein Messer im Rücken hatte. Dennoch war er neugierig darauf, zu erfahren, wie erfolgreich die Reise gewesen war. Anscheinend war sie es, denn die Krieger trugen einige Kisten vom Schiff und sie schienen auch Sklaven dabei zu haben.

Seine Aufmerksamkeit wurde von dem Treiben auf dem Schiff abgelenkt als er neben dem Schiff im seichten Wasser etwas sah, was ihn stutzig machen ließ. Anscheinend kämpfte dort eine Schildmaid mit einer Sklavin und wollte sie ertränken. Zumindest war es das, was Hvitserk erkennen konnte. Er näherte sich dem Spektakel und versuchte zu erkennen, was da genau vor sich ging. Tatsächlich stand die Schildmaid im Wasser und drückte eine andere Person unter, dabei fluchte sie gewaltig. Wollte sie der Sklavin den Garaus machen, nachdem sie sie den langen Weg von England hierher gebracht hatten? Das ergab irgendwie keinen Sinn.

Der junge Nordmann war zwar ein geborener Wikinger und kämpfte auch gerne, wobei es natürlich manchmal auch Tote gab. Doch sinnloses Morden ohne einen Grund, konnte er nicht nachvollziehen. „Ich glaub, das reicht jetzt“, sagte Hvitserk zu der Schildmaid, als er direkt hinter ihr stand. Sie schnauzte nach hinten, dass er sich gefälligst um seinen eigenen Kram kümmern sollte, doch als sie sah, wer da stand, wurde sie doch etwas unsicher. Widerwillig ließ sie die Sklavin los und begab sich zurück auf den Steg, ohne sie eines weiteren Blickes zu würdigen.

Ohne weiter zu überlegen, sprang Hvitserk ins Wasser, watete zu der Person, die kaum die Kraft hatte, sich selbst noch lange über Wasser zu halten, packte sie und zog sie hinaus. Dann hievte er sie auf das Ufer und trug sie ein Stück weg vom Wasser. Sie war nicht sonderlich schwer, so dass es kein Problem war, sie zu tragen. In einiger Entfernung hatten die Krieger die Fässer und Kisten gestapelt, so dass Hvitserk die Sklavin vor ein Fass setzte, damit sie sich anlehnen konnte. Sie hatte sicherlich eine Menge Wasser geschluckt. Sie zitterte von dem eiskalten Wasser und ihre Lippen war ganz blau. Außerdem schien sie verletzt zu sein. Er zog seinen Umhang aus und wickelte das Mädchen darin ein, lächelte ihr dann aufmunternd zu. Sie war viel zu hübsch, um einfach so ertränkt zu werden. Hvitserk wunderte sich, was in die Schildmaid gefahren war. immerhin wäre Ivar bestimmt nicht begeistert, eine so hübsche Beute zu verlieren. Es sei denn, er hatte das selbst angeordnet, was ihm wiederum ähnlich sehen würde.

Als er an seinen Bruder dachte, hob Hvitserk den Kopf und sah, wie zwei Krieger Ivar vom Schiff trugen. Er richtete sich auf und blickte ihnen entgegen. Ivar sah nicht wirklich gut aus, eher tot als lebendig. Mit gemischten Gefühlen fragte er sich, ob er sich nun um seinen Bruder sorgte oder nicht. Auf der einen Seite, war Hvitserk froh, wenn er Ivar nicht um sich haben musste. Auf der anderen Seite liebte er ihn durchaus wie seine anderen Brüder und er hatte ihn nie anders behandelt oder ausgegrenzt.

„Er ist schwer verletzt“, klärte ihn einer der Krieger auf, als sie schließlich Hvitserk bei den Fässern erreichten. Er nickte und winkte dann einen der Sklaven herbei, der gerade dabei war beim Ausladen des Schiffes zu helfen. „Bring alle Decken her, die du finden kannst, beeil dich.“ Der Sklave flitzte los und war in wenigen Augenblicken wieder da. Zusammen mit Hvitserk legten sie die Decken neben der Sklavin auf den Boden. Das würde zwar kein allzu weiches Lager ergeben, aber immer noch besser als auf dem Schiff. Denn so wie Ivar aussah, war er nicht mehr wirklich transportfähig und sie konnten ihn nicht noch quer durch Kattegat tragen unter den Augen der Stadtbewohner. Zumindest nicht, bevor ein Heiler ihn angesehen hatte. „Legt ihn ab“, sagte Hvitserk zu den beiden Kriegern, die versuchten seinen Bruder so behutsam wie möglich auf das Deckenlager zu legen. „Hol die Heilerin, aber schnell“, wies er den Sklaven an, der daraufhin seine Beine in die Hände nahm. Hvitserk kniete sich neben Ivar nieder und zog eine der übrigen Decken über seinen Körper. Dann betrachtete er für einen Moment seinen verkrüppelten Bruder. Er wollte nicht, dass er starb, immerhin war er sein Bruder und trotz aller Unberechenbarkeit, bewunderte Hvitserk durchaus Ivars Zähigkeit und seinen Mut.

Seufzend wandte er seinen Kopf und blickte zu der Sklavin. „Wie geht es dir?“, fragte Hvitserk in seinem gebrochenen Englisch.






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