Kurzübersicht Das Team Neuigkeiten Aktuelle Spielzeit
Wir sind ein Rollenspielforum, das auf der kanadisch-irischen Serie Vikings basiert und wir spielen ab dem Beginn der 5. Staffel. Ragnar ist tot und Björn strebt nach der Eroberung neuer Länder. Aslaug wurde von Lagertha getötet und die Söhne sinnen nach Rache. Da es nicht nur in der Serie rau zugeht, sondern allgemein zu Zeiten der Wikinger, liegt unser Rating bei 18 Jahren. Neben den bekannten Seriencharakteren freuen wir uns auch über eigene, freie Charaktere.
Bei Fragen und Problemen stehen euch Lagertha, Björn und Helga jederzeit per PN oder im Chat zur Verfügung.
News:
Bald ist Samhain. Es ist ein Totenfest, an dem man den Ahnen gedenkt. Zu Samhain öffnet sich die Unterwelt und die Geister der Ahnen erwachen. Sie wandeln durch Midgard um ihre Verwandten zu besuchen. Um ihnen den Weg zu leiten, stellte man Lichter in den Fenstern auf und stellt ihnen Kleinigkeiten zu essen bereit.

Wir haben unsere Regeln überarbeitet. Wir spielen nach Ortstrennung, bitte immer angeben von wo ihr kommt und wohin ihr geht, damit es erkennbar ist, dass das Thema wieder frei ist, sofern ihr nicht dort einsteigen möchtet. Alle weiteren Informationen findet ihr im Regelwerk!
Wichtige Links:

Storyline | Regeln
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Wir schreiben das Jahr 808 in der Zeit des frühen Mittelalters. Die ersten Zeichen des Winters zeigen sich bereits und der erste Schnee lässt nicht mehr lange auf sich warten. So es die Götter wollen, wird die Kälte noch ein wenig auf sich warten lassen.

#31

RE: Bewerbung!

in Interesse? 13.06.2018 07:48
von Porunn (gelöscht)
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2.Charakter *_*

Name:
Porunn

Alter:
28 Jahre

Zugehörigkeit:
In einem Dorf in der Nähe von Kattegat

Charaktereigenschaften:
Porunn ist von Natur aus eine freundliche und liebevolle Person. Die Familie ist für sie das wichtigste was auf der Welt existiert, wichtiger als ihr eigenes Leben. Sie war stets ein humorvolles Mädchen das glücklich und heiter wirkte. Erst durch die Zeit als Sklavin lernte sie eher zurückhaltend zu sein, oft wirkte sie auch schüchtern auf Fremde. Sie lernte lieber zu schweigen als vorlaut zu sein. Und trotzdem behielt sie ihr herzliches und warmes Wesen. Die Liebe zu Björn und ihrer Tochter ließen sie aufleben. Sie schien ein neuer Mensch zu sein, vor Glück kaum zu bändigen. Lagertha die für sie wie eine Mutter war, lehrte ihr Stärke und Mut. Und so wurde sie Abenteuerlustig und gierig auf neue Welten und Erlebnisse. Niemals konnte sie sich vorstellen Zuhause zu sitzen, die Wäsche zu waschen und auf die Heimkehr ihres Mannes zu warten, sie war lieber dabei, mitten auf dem Schlachtfeld, Seite an Seite mit Björn – Kriege gewinnen, Dörfer zu plündern. Aus ihr wurde eine wahre Schildmaid, die mit Mut und Stärke sich in den Kampf stürzte. Ihr Leben war perfekt als sie erfuhr, dass sie von der Liebe ihres Lebens ein Kind unter dem Herzen trug.
Jedoch wurde ihr Glück so schnell zerstört, so schnell wie der Hieb eines Schwertes der ihr hübsches Gesicht verunstaltete. Und so verunstaltete dieser Hieb auch ihr Herz. Sie schämte sich, sie fühlte sich wie ein Ungeheuer, nicht in der Lage die Frau eines großen Wikingers zu sein oder gar eine Mutter. Ihr Wesen wandelte sich, sie wurde aggressiv und wollte sich von ihrem doch so geliebten Björn nicht mal mehr anfassen lassen. Sie konnte ihm so keine gute Frau sein. Vor Scham und Schmerz verließ sie ihre kleine Familie


Lebenslauf:
Porunn wuchs in einem kleinen Dorf auf. Ihre Eltern besaßen nicht viel, jedoch war sie glücklich. An viel konnte sich die junge Wikingerin nicht erinnern außer das es ihr gut ging. Eines Tages überfielen Männer ihr Dorf und schändeten ihre Mutter, töten ihre ganze Familie. Porunn nahmen sie mit. Sie war jung und hübsch, mit ihr konnte man Geld machen. Und so wurde sie verkauft. Von einem Haus zum nächsten wurde sie verschachert wie ein Stück Vieh. Und so zog sie sich langsam in sich zurück. Sie wurde ruhiger, lernte zu schweigen und nicht zu wiedersprechen. Denn tat sie es, folgten Schläge und Erniedrigungen. Nach langer Zeit als Unfreie fand sie den Weg zum Hause Ragnars und diente dort Lagertha.
Porunn bewunderte die blonde Frau, die so stark war, so stolz und wunderschön. Sie bewunderte sie und war ihr dankbar, dass sie sie so gut behandelte.
Eines Abends als sie die Familie bewirtete, verschüttete sie Wein über der Hose von Ragnars Sohn Björn. Mit hochrotem Kopf entschuldigte sie sich ein tausendmal, am liebsten wäre sie vor Scham im Erdboden versunken. Doch irgendwie war der junge Wikinger auf sie aufmerksam geworden und versuchte Zeit mit ihr zu verbringen. Doch Porunn lehnte ab, nicht weil sie ihn nicht mochte, im Gegenteil.. aber sie war Sklavin und es war ihr nicht erlaubt mit ihm das Bett zu teilen oder gar eine Romanze zu beginnen.

Und doch verliebten sie sich und die Zeit verging…. Aslaug die zweite Frau Ragnars schenkte ihr die Freiheit. Und so durfte sie endlich mit Björn zusammen sein. Sie war so glücklich…
Lagertha war für sie nun ihr Vorbild, sie wollte ebenso stark werden, so tapfer und mutig. Sie lernte zu kämpfen und sich zu verteidigen. Porunn war hungrig nach Abenteuer und wollte an Björns Seite, Dörfer plündern und Schlachten gewinnen.
Alles schien perfekt zu sein, erst recht als sie erfuhr, dass sich ihr Körper veränderte. Sie trug ein Kind unter dem Herzen von der Liebe ihres Lebens.
Porunn liebte ihr Leben mit ihrem Mann und mit so vielen Abenteuern. Doch dann kam der Tag der alles verändern sollte. Unter eine Schlacht in der ihr Volk und sie tapfer kämpften, zerschnitt ein Engländer mit einem Hieb ihr halbes Gesicht. Eine dicke Wunde klaffte in ihrem sonst so makellosen Antlitz. Von nun an wurde alles anders. Porunn schämte sich für ihr Aussehen, die Wunde wurde zur dicken Narbe und sie fühlte sich nicht in der Lage eine gute Frau zu sein. So konnte sich ihr Gemahl doch nirgends mit ihr blicken lassen, er würde sich schämen und auch ihre kleine wunderhübsche Tochter Siggi wäre nicht gesegnet mit einem Monster als Mutter.
Und so verließ sie ihre Familie…sie konnte nicht mit der Schande leben. Sie gab sie frei…ihren Mann und ihr Kind. Sie war sich sicher Siggi in guten Händen zu wissen.
Und so vergingen die Jahre, sie zog durch die Länder pilgerte von einem Dorf zum nächsten. Die meisten Menschen starrten sie mit großen Augen an. Entweder aus Mitleid oder Abscheu, sicher war sich Porunn dabei nie…
Die Zeit verging doch niemals vergas sie ihren Björn oder ihre Siggi….
Nach langer Zeit war der Schmerz so groß...auch wenn sie wusste das sie niemals mehr so akzeptiert werden würde wie früher und Lagertha würde sie wahrscheinlich töten…doch die Nachricht das Aslaug tot war und Lagertha Kattegat regierte, gaben ihr die Hoffnung ihre Siggi noch einmal zu sehen und so machte sie sich auf den Weg nach so vielen Jahren zurück zu ihren Wurzeln…


Avatar: Gaia Weiss

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#32

RE: Bewerbung!

in Interesse? 18.06.2018 16:07
von Helga Norwigsdottir • 602 Beiträge

Name:
(Vollständiger Name des Charakters)

Alter:

Zugehörigkeit:
(schließt Herkunft und Glaube mit ein)

Charaktereigenschaften:
(Beschreibung des Charakters mit Auflistung der Eigenschaften in einem aussagekräftigen Fließtext mit euren eigenen Worten!)

Lebenslauf:
(Bisherige Geschichte des Charakters bis zum jetzigen Zeitpunkt in einem Fließtext mit euren eigenen Worten.)


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[i](schließt Herkunft und Glaube mit ein)[/i]

[b]Charaktereigenschaften:[/b]
[i](Beschreibung des Charakters mit Auflistung der Eigenschaften in einem aussagekräftigen Fließtext mit euren eigenen Worten!)[/i]

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zuletzt bearbeitet 25.06.2018 14:12 | nach oben springen

#33

RE: Bewerbung!

in Interesse? 25.06.2018 13:29
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Name:
Lyanna

Alter:
25 Jahre

Zugehörigkeit:
Lyanna stammt ursprünglich aus Essex und gehörte dort zur adeligen Abstammung an. Ihre Familie unterstützte die dortige Führungsfamilie, welche ein Bündnis mit König Aelle eingingen und waren hoch angesehen. Letztendlich wurde die Familie zerschlagen durch einen Verrat, der nie begangen wurde. Seitdem lebt Lyanna im Exil und reist mit wenigen vertrauten Leuten als Nomaden. Ihr Glaube passt sich an die jeweilige Umgebung an, dieser ist allerdings nur oberflächlich. Lyanna ist ungläubig.

Charaktereigenschaften:
Lyanna war schon immer sehr pflichtbewusst wenn es darum ging im Adel zu herrschen oder wenn es um Völker ging. Lyanna selbst verabscheut Gewalt, versucht immer zuerst einen friedlicheren Weg zu nehmen, scheut sich aber nicht den Pfad der Gewalt zu gehen falls dieser erforderlich ist. Lyanna besitzt eine schnelle Auffassungsgabe und ist für ihr Alter recht klug. Zudem ist sie sprachgewandt und hatte schon immer die Fähigkeit die Symphathien anderer zu gewinnen und Bündnisse zu schließen und daraus ihre Vorteile zu ziehen. Lyanna selbst ist stets der Meinung das richtige zu tun, weswegen ihr es schwer fällt Fehler einzugestehen und Unrecht zu haben. Zu dem ist Lyanna feminin und der Meinung das sich keine Frau einem Mann unter zu ordnen hat und diese sogar in der Lage wären zu herrschen.

Lebenslauf:
Lyanna wuchs in Essex auf, als Adelige in einer ansehnlichen Familie. Es mangelte ihr an nichts, dennoch war Lyanna schon als Kind sehr volksnah und versuchte in späteren Jahren soweit es ihr möglich war Gleichberechtigung und Gerechtigkeit walten zu lassen. Natürlich konnte man es nie allen Recht machen aber die Mehrheit war zufrieden mit ihr und das war alles was für sie zählte. Im Alter von 16 Jahren endete das Glück für Lyanna als ihre Familie hingerichtet wurde für einen Verrat der nie begangen worden war. Nur durch die Hilfe eines angeblichen Freundes der Familie gelang ihr die Flucht welches ihr ein Leben im Exil bescherrte. Erst zu dieser Zeit kam Lyanna in Kontakt mit dem Volk der Wikinger, was sie zu einer gewaltigen Umstellung zwang. Dennoch hatte Lyanna nie Probleme gehabt sich anzupassen, auch wenn die Art der Wikinger eine Herausforderung für die Adelige war. Dennoch war es für das Überleben wichtig gewesen. Lyanna selbst zog am Anfang mit nichts, nur mit dem Mann,der Freund der Familie umher. Jahre voller Wut, Trauer und Rachegedanken an die Familie verzogen ehe die Adelige wieder "erwachte". Im Alter von 20 Jahren fing sie an ein Volk um sich zu scharren. Leute die einst anderen Königen diente, einfache Bauern und Bauerinnen, Ehemalige Diebe etc. Leute die ihr vertrauten und die an sie glaubten. Leute denen sie versprach Gleichberechtigung und Gerechtigkeit zu bringen und falsche Könige und Königinnen zu strecken und natürlich um die wahren Verräter ihrer Familie zu strafen.

Avatar:
Emilia Clarke

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21 Jahre und es müssten jetzt schon 6-7 Jahre sein, mit Pausen dazwischen


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#34

RE: Bewerbung!

in Interesse? 25.06.2018 14:02
von Helga Norwigsdottir • 602 Beiträge

Hallo Lyanna,

mir gefällt dein Steckbrief. :)

Du kannst dich gerne anmelden.



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#35

RE: Bewerbung!

in Interesse? 25.06.2018 14:12
von Helga Norwigsdottir • 602 Beiträge

Name:
(Vollständiger Name des Charakters)

Alter:

Zugehörigkeit:
(schließt Herkunft und Glaube mit ein)

Charaktereigenschaften:
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Lebenslauf:
(Bisherige Geschichte des Charakters bis zum jetzigen Zeitpunkt in einem Fließtext mit euren eigenen Worten.)


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zuletzt bearbeitet 05.07.2018 16:44 | nach oben springen

#36

RE: Bewerbung!

in Interesse? 05.07.2018 15:10
von Torvi
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Eine Anmerkung vorweg: Wie Björn Ragnarson euch ja schon mitgeteilt hatte habe ich von der Serie bis jetzt kaum was gesehen und derzeit auch leider keine Möglichkeit das zeitnah zu ändern. Dafür habe ich mich ein bisschen durch die Wikia und YouTube gewühlt. Falls ich trotzdem irgendwas Serienrelevantes vergessen oder übersehen, ich Torvi charakterlich grundlegend nicht richtig getroffen oder die Ergänzungen, die ich vorgenommen habe, Unstimmigkeiten beinhalten, gebt bitte Bescheid, ich setze mich dann, sobald ich Zeit finde, an eine Überarbeitung.


Name:
Torvi Geitisdottir, Prinzessin der Dänen

Alter:
32, 16. Oktober 776

Zugehörigkeit:
Herkunft: Helgö, Götaland
Zugehörigkeit: Kattegat, Dänemark
Sie ist Björns Frau und Schildmaid Lagerthas
Glaube: Forn Siðr (vor allem Thor, Nanna und Wali)


Charaktereigenschaften:
Lange Zeit standen sich in Torvi Angst und Emotionalität gegenseitig im Weg. Ihr Verlangen, bei denen zu sein, die sie liebt brachte sie immer wieder mit an die Front, ihre Emotionen ließen sie immer wieder ihre Meinung sagen, doch fehlender Mut und unzureichende Erfahrung im Umgang mit Waffen verbannten sie zum Warten in die Lager und für ihre Ziele an die Seite eines Mannes der ihr zuwider war.
Erst als Lagertha ihr "Wir haben ein Leben... Also geh und lebe es." vorhielt stand ihr Entschluss fest genug um gegen ihre Angst anzugehen um endlich auf eigenen Füßen zu stehen.

Inzwischen ist sie eine starke, selbstbewusste Frau geworden, die es geschafft hat ihren Verstand mit ihren Emotionen zu verbinden, ohne dass diese die Kontrolle über sie übernehmen. Wenn auch gerade so, wie Björn das über ihre Wildheit doch mal so passend äußerte, hat sie doch bereits viel einstecken müssen und trägt deshalb reichlich Wut in sich, die schwer an ihrer Selbstbeherrschung nagt. Deswegen hat sie auch keine Lust sich an unnötige Regeln zu halten oder um den heißen Brei herum zu reden, sondern folgt ihrem Herzen, sagt und tut was sie denkt und nötigt oft ihre Gesprächspartner ebenfalls dazu. Wenn sie liebt, dann von ganzem Herzen und zeigt das auch. Sie will nicht noch mehr Leute verlieren und hat deswegen bereits getötet. Kommt sie ins Grübeln, bringt sie das auch Heute noch in einen Gewissenskonflikt. Einerseits lieferte ihr gerade das erste Mal eine grimmige Befriedigung, andererseits weiß sie, dass auch ihre Gegner Menschen mit Familie sind. Dennoch wird sie immer ihre eigene Familie vor den Anderen wählen, und für ihren Schutz nicht nur zur Waffe greifen, sondern diese auch benutzen, wenn man ihr keine andere Wahl lässt.

Ihr wacher Verstand, ihre Selbstdisziplin und ihre hohe Aufmerksamkeit helfen ihr Situationen zu analysieren, schnell potentielle Gefahren zu erkennen und überlegt darauf zu reagieren, ihre Wildheit erlaubt es ihr wenn es notwendig ist auch mal auf den Tisch zu hauen und meist gut überlegte Risiken einzugehen. Von Borg hat sie ihr taktisches Verständnis, durch Erlendur und Jorik gelernt Hintergedanken zu erkennen. Trotz der Angst, die mitunter immer noch da ist und um die sie durchaus auch weiß, sie aber nicht zeigt, ist sie sich ihrer Position und Macht als Björns Frau und Lagerthas rechte Hand durchaus bewusst und trägt das auch nach außen. Je mehr sie an Lagerthas Seite trainiert, umso stärker wird ihr Selbstvertrauen und um so mehr schwindet die Angst, die Erlendur und Andere in ihr hinterlassen haben. Allerdings bringt das auch ihre Wut weiter nach vorne und lässt sie weniger Rücksicht walten lassen, etwas dessen sie sich noch nicht so recht bewusst ist.

Björn gegenüber bemüht sie sich ruhiger und kompromissbereiter zu bleiben, was sie ihre Worte weit überlegter als im Allgemeinen wählen lässt, dazu kommt, dass ihr seine Meinung sehr wichtig ist und sie ihn nicht verlieren will. Fast schon schüchtern tastet sie sich da voran um nicht wieder verletzt zu werden. Für ihre Kinder hat sie sich sogar entschieden zurückzubleiben, auch wenn sie jedesmal fürchtet, dass ihr Mann nicht zu ihr zurückkehrt. Umso mehr kümmert sie sich dann um die Kinder, findet aber auch sonst immer Zeit sich deren Sorgen und Nöte anzuhören



Lebenslauf:
Ihr Vater war Jarl Geitir von Helgö. In seinem Haus galt sein Gesetz unangefochten. Er selbst war ein strenger, teilweise jähzorniger und sturer Mann, der keinen Widerspruch duldete. Trotzdem liebte er seine Familie und stand wie ein Bollwerk schützend vor ihr. Zusammenhalt und Loyalität waren ihm genauso wichtig Ruhm und ansehen.

Ihre Mutter Hallveig war eine herzensgute, fröhliche Frau von ruhigem Gemüt, die ihren Mann auf ihre Weise zu nehmen wusste und ihre Kinder über alles liebte. Ihre Zuneigung galt ihrer gesamten Familie und ihren Freunden und ließ sie häufig Nachsicht walten lassen, wo Andere kein Einsehen gehabt hätten.

Torvis Großmutter Aðallaug, Geitirs Mutter, könnte man am besten mit verschroben bezeichnen. Sie war genauso stur wie ihr Sohn und konnte den Leuten mit ihrer Traditionsliebe, ihrer nachtragenden Art und ihrer "Damals war alles besser"-Einstellung tierisch auf die Nerven gehen. Ihr gutes Gedächtnis machte sie aber auch zu einer hervorragenden Geschichtenerzählerin und guten Beraterin.

Ihren drei Brüder Arnfrøðr, Hegvaldr und Farþegn sahen mehr oder weniger spöttisch auf diesen kleinen Wildfang herab, der viel lieber ein Junge gewesen wäre, doch gab es bei jedem von ihnen etwas, dass sie miteinander verband.

Mit ihrer Schwester Borgunna verstand sie sich hingegen kaum, war jene doch das Ideal dessen, was Geitir von seinen Töchtern erwartete, was Torvi immer wieder vorgehalten bekam. Ihre Aufgabe war es, genau wie ihre Mutter, zur guten Hausfrauen an der Seite eines angesehenen Mannes zu werden, doch wild wie Torvi war, wollte sie ihre eigenen Geschichten schreiben, weswegen man sie immer wieder bei den Spielen der Jungen und nicht bei den Handarbeiten der Frauen fand. Hätte Geitir sich nicht so viel mit seinen Söhne und der Politik beschäftigt, Torvi und er wären wohl weit häufiger aneinander geraten und ihr Verhältnis zueinander nicht halb so gut, denn sie war stur genug sich viele Dinge einfach zu erkämpfen oder zu impulsiv um sie zu lassen, was ihr häufig Geitirs Zorn und seine harte Hand einbrachte. Auf der anderen Seite war er allerdings auch sehr stolz auf dieses mutige und dickköpfige Mädchen, dass sich sogar gegenüber weit älteren Jungen behaupten konnte.
Als sie sechs war schaffte sie es ihren Vater mit den Worten: "Wenn der Mann außer Haus ist muß die Frau es schützen. Wie soll sie das tun, wenn sie nicht weiß, wie sie Axt und Schild führt?", davon zu überzeugen, sie neben den anderen Aufgaben einer Frau auch mit ihren Brüdern hin und wieder den Umgang mit Waffen trainieren zu lassen.
Zu diesem Zeitpunkt war ihm seine Tochter noch recht gleichgültig, eine Angelegenheit seiner Frau, die sich um sie zu kümmern hatte, so lange wie sie sich ansonsten benahm. Später, als er anfing, sie auch als Tauschobjekt gegen die Loyalität anderer Männer zu sehen, war die Drohung, ihr diese Erlaubnis zu entziehen oft schon genug, ihren Gehorsam zu erhalten. War ihr Vater wütend genug setzte er nicht nur die Drohung in die Tat um sondern verpasste ihr auch dann noch eine Tracht Prügel.

Dass das eiserne Gesetz Geitirs auch in allen Ecken Helgös und der weiteren Umgebung galt, lernte sie, als sie mit zwölf versuchte ihrem Vater und ihren Brüdern auf die Jagd zu folgen und vier Monate später als sie versuchte von zu Hause fortzulaufen. Waren beim ersten Mal die Strafen schon drakonisch, wurde es beim zweiten Mal noch schlimmer, hatte sie danach doch kaum noch Freiheiten.
Eine Frau hatte sich in allen Belangen ihrem Mann und in Torvis Fall, auch ihrem Vater zu fügen. Sogar ihre Mutter konnte ihren Mann nicht mehr erweichen.
Ein Zweikampf entbrannte zwischen ihr und ihm, worin sie immer wieder Lücken fand und er sich überlegen musste, wie er sie wieder unter Kontrolle bekam. Wann immer sie eine Anweisung umgehen oder etwas ohne Anweisung tun wollte beobachtete sie ihre Umwelt sehr genau. Darüber lernte sie schnell Situationen und Personen einzuschätzen und Grenzen auszuloten. Zwar war ihr Kampftraining verboten, nicht aber Zuschauen, Holz sammeln, es im Wald ungesehen nachzuahmen und dickerer Äste kleinzuhacken. Dagegen konnte ihr Vater nichts sagen. Und wenn doch zog sie sich während der Strafarbeit in ihre Träume und Geschichten zurück. Da war sie weiterhin wild und frei.
Auf der anderen Seite strebte sie nach Geitirs Achtung und Liebe, und da war auch der besänftigende Einfluss ihrer Mutter, was sie sich nach und nach mehr und mehr in die Rolle der Haus- und Ehefrau einfügen ließ.
Mit 16 war sie immer noch nicht so vorbildlich wie ihre Schwester, zu selbstbewußt, als dass sich Gleichaltrige für sie interessierten und die Verehrer ihrer älteren Schwester längst leid. Die Männer die wegen ihrer Hand zu Geitir kamen waren meist nur an ihr interessiert, um dadurch Ansehen und Einfluß zu gewinnen.
Ein simples: "Er meint das nicht ernst" oder "Warum schielt er immer zu dem Mann neben sich?" reichte oft schon aus, den fraglichen Kandidaten Geitirs Gunst verlieren zu lassen, wurde der doch mit zunehmendem Alter langsam paranoid und behielt Torvi mehr und mehr recht. Ohne es zu merken fing Jarl Geitir an sich auf ihre Beobachtungen zu verlassen.
So verwundert es nicht, dass sie mit 19 noch unverheiratet war, und sich häufig in der Nähe ihres Vaters aufhielt, als Jarl Borg das erste Mal zu ihnen ins Haus kam. Fasziniert, von ihrer inzwischen zurückhaltenden aber direkten Art, beobachtete er sie genau und suchte bald ihre Nähe. Ein Jahr später sagte er zu Geitir:
"Ich will deine Tochter zur Frau nehmen. Sie gefällt mir und man liegt mir in den Ohren, dass mein Haus nicht länger ohne bleiben sollte. Überlasse sie mir und ich will unseren Streit vergessen."
Mißtrauisch beäugte Geitir Borg, aber es war Torvis Stimme die leise meinte:
"Ich glaube es ist ihm ernst."

Kurz darauf wechselte sie zu ihm an den Hof und wurde seine Frau.
Allein Borgs Handeln auf der Hochzeit erfüllte Torvi mit mehr als nur Dankbarkeit und Achtung, sah sie darin doch den Beweis, dass sie ihrem Ehemann mehr bedeutete als bloßer Schmuck und Sicherheit, auch wenn sie den Schock von Jarl Borgs "Witz" erst verdauen musste.
Die Ankündigung der Rache an Ragnar, Horik und Rollo erfüllte sie mit gemischten Gefühlen, aber sie war jetzt Borgs Frau und seine Feinde waren, beschloß sie, jetzt auch ihre.

Diese Ehe, die als Vertrag zwischen Vater und Bräutigam begann, wurde bald mehr.
Wie gut sie zueinander passten zeigte sich auch daran, wie schnell sie sein Kind unter dem Herzen trug. Genau wie Torvi einst, war Borg auf ungezügelte Weise wild und schlau. In ihr verlangte es, diese Seite an ihr wieder erwachen zu lassen und ihr Mann unterstützte das sogar teilweise, ließ er sie doch teilhaben an seinen Plänen und Besprechungen, auch wenn er in solchen Belangen eher den Schädel seiner ersten Frau zu Rate zu ziehen pflegte. Letzteres widerte sie an, hoffte aber darauf, dass er sich das vielleicht irgendwann abgewöhnen würde.

Doch das Glück sollte nicht ewig halten. Zum einen nahm Borgs Wahn zu, zum anderen befand sich Borg, genau wie ihr Vater, häufig im Streit mit Anderen. Er zog schließlich, die Gelegenheit nutzend gen Kattegat, um es zu erobern. Torvi folgte ihm erst nach seinem erfolgreichen Feldzug. Der Ort selbst gefiel ihr nicht, und auch nicht, dass Borg sie und das ungeborene Kind für weitere Racheakte dort allein lassen wollte, doch sie konnte ihn nicht halten. Wie von ihr erwartet kehrte er nur zurück, um mit ihr und ihren Leuten Den Ort zu verlassen und sich nach Götaland zurückzuziehen.

Kurz darauf erfuhr sie, dass sowohl ihr Vater als auch zwei ihrer Brüder bei der Verteidigung Helgös gefallen waren und besucht deren Beisetzung. Von Farþegn erfuhr sie, dass ihre Schwester ebenfalls, schon vor ein paar Monaten, im Kindbett gestorben war. Erschüttert kehrte sie zu Borg zurück.

Eine Weile Später ließ sich Borg auf anraten des Schädels auf die Beilegung des Streits und die von Rollo an ihn herangetragene Einladung zu gemeinsamen Plünderfahrten mit Ragnar und Horik ein. Wieder war Torvi nicht begeistert, doch wusste sie, dass sie ihren Mann nicht davon abhalten konnte. Dieses Mal begleitete sie ihn gleich nach Kattegat.
Doch dort erwartete sie Verrat und ehe sie sich versah waren Borgs Mannen getötet und sie und Borg Ragnars Gefangene, ihr Mann zusammengeschlagen und sie nur auf Grund Rollos eingreifen unversehrt.
Aslaug mag ihre Worte ernst gemeint haben oder auch nicht, Torvi fand sie unangebracht, antwortete zynisch und hoffte wider alle Vernunft, dass Borg noch eine Lösung finden würde.
Am Ende musste sie miterleben, dass man ihren Mann noch mehr hatte hoffen lassen als sie selbst, und wie diese gebrochen wurde, als er auf den vorbereiteten Hinrichtungsplatz trat. An viel erinnert sich Torvi nicht mehr, an die wenigen Details dafür um so deutlicher: Borgs Akzeptanz seines Schicksal, ihr letzter Blickwechsel, die schwere seines Mantels, den er ihr zuwarf und den sie immer noch besitzt, an ihre Wut, Liebe und Verzweiflung und daran, wie sehr sie Ragnar dafür hasste, dass er ihr Glück zerstörte und ihrem ungeborenen Sohn den Vater nahm.
Und an die Scham, die sie immer noch empfindet, wenn sie daran erinnert wird, dass sie vor Trauer und Schmerz ohnmächtig wurde und nicht wie er aufrecht bis zum Ende durchgehalten hatte.

Horik nahm sich der jungen Witwe an, sprach flüsternd von gemeinsamer Rache an Ragnar, dass er nicht hätte eingreifen können und dass sie stark sein müsse für das Kind. In dem er in ihr das Verlangen nach Rache schürte brachte er sie auch dazu sich mit Erlendur zu vermählen. Sie versuchte ihn zu lieben. Vergeblich.
Der König fand in ihr viele Fähigkeiten, die er bei seinem Sohn vermisste und erweckte schließlich in Erlendur den Eindruck, dass sein Vater lieber Torvi als ihn als Sohn gehabt hätte. So lange Horik lebte konnte er an der Bevorzugung seiner Frau nichts ändern, nach dessen Tod war es ihm umso mehr eine Freude sie spüren zu lassen, dass sie als Frau nichts wert war.

Erlendur verbündete sich mit Kalf gegen Lagertha, als jener Hedeby hinterrücks an sich gebracht hatte. Auf die Weise bekäme er den ersten Teil seiner Rache. Torvi war es egal, so lange auch ihre Rachegelüste befriedigt wurden und Guthrum sicher war. Doch dann sah sie in Lagerthas Augen den Schmerz des verraten werdens, sah, dass auch Ragnar nicht viel auf seine Exfrau gab. So viel zu den Männern!
Dazu sah sie vor sich eine starke Frau, die sich nichts von Männern sagen ließ. Der Wunsch wie sie zu sein wurde stärker und es verlangte sie mehr Zeit mit ihr zu verbringen.
Und etwas drittes trat erneut in ihr Leben: Liebe.
Björn war an Lagerthas Seite und obwohl sie ihn hassen wollte konnte sie ihn kaum aus ihren Gedanken verbannen.
Und dann musste sie auch noch feststellen, dass er ihr auch vom Wesen her sympathisch war. Vielleicht sagte sie ihm auch deswegen, dass sie die Krieger begleiten würde. Aber sie wollte auch mit ihnen gehen um die Leute zu beschützen, die ihr wichtig waren.
Sie war überrascht, als Björn, von seiner Frau zurückgewiesen, zu ihr kam. Ausgehungert nach Zuneigung stimmte sie zu.
Später suchte Björn sie auf, um sich zu entschuldigen, amüsiert spielte sie den Ball zurück und machte klar, dass das ebenso ihre Entscheidung gewesen war.
Sein Geschenk jedoch konnte sie nicht lange behalten. Erlendur riss es ihr vom Arm und es war ihm egal, ob er sie dabei verletzte, schimpfte sie Hure und meinte der Armreif sei viel zu gut für sie.

Ihr Verhältnis zu Lagertha hingegen konnte sich nach der Rückkehr nach Hedeby ungehindert entfalten. Zwar konnte sie die Ratschläge noch nicht annehmen, aber sie fielen auf fruchtbaren Boden und im Gegensatz zu den meisten Anderen war es ihr egal ob Lagertha oder Kalf allein oder zu zweit regierten oder überhaupt. Sie wollte diese Frau kennen lernen. Beide waren sie Mütter und ohne sorgenden Ehemann. Als Die Ältere dann auch noch feststellte, das Torvi bereits mit Waffen umzugehen wusste, verband sie noch mehr und sie fing an die Jüngere zur Schildmaid auszubilden.
Dann stand Björn plötzlich wieder vor der Tür, dieses Mal tatsächlich um Torvis unausgesprochenen Wunsch wahr werden zu lassen. Obwohl es hieß Guthrum bei Lagertha und Erlendur zu lassen stimmte sie zu. Ihre Freundin versprach auf ihn acht zu geben. "Wir haben ein Leben... Also geh und lebe es." Das war der erste von Lagerthas Ratschlägen, den sie in die Tat umsetzte.

Kaum in Kattegat angekommen wurde klar, dass sich Alles darauf vorbereitete ins Fränkische Reich einzufallen. Für Torvi stand fest, egal was passieren würde, sie würde nicht von Björns Seite weichen. Nicht, wo sie ihn gerade gefunden hatte.
Als sie ihren Geliebten über Horiks Ring brüten sah traute sie sich zunächst nicht zu fragen. Doch ihr Entschluss stand fest, sie wollte nicht mehr alles schweigend hinnehmen, also teilte sie ihm, als sie zusammen im Bett waren, mit, wem er gehört hatte und wem er jetzt eigentlich gehörte.
Auch als sie Erlendur Nachts draußen im Schatten vor ihrem Lager, dass sie gerade mit Björn teilte, erspähte, sah, wie er die Waffe auf ihren Geliebten richtete, blieb sie ihrem Entschluss treu und platzierte sich, von Ragnars Sohn unbemerkt, im Schussfeld ihres Mannes. Sie wollte und würde die Liebe, die Björn ihr gerade gestanden hatte, nicht aufgegeben.
Doch der nächste Tag brachte eine schwere Prüfung für sie: Erlendur stellte sie vor die Wahl zwischen Björn und ihrem Sohn. Mit der Armbrust ihres Mannes in der Hand schritt sie durchs Lager, näherte sich dem von Horiks Sohn gewählte Ziel und suchte verzweifelt nach einer Lösung, bei der sie nicht verlor. Immer wieder kehrten ihre Gedanken zu Erlendur zurück, fanden ihm im Zentrum all ihre derzeitigen Probleme und direkt daneben ihre Angst.
Langsam hob sie die Armbrust, sah Björn sich zu ihr drehen, spürte Erlendurs Blick auf sich, wie eine Hand, die sie gegen ihren Willen lenkte.
Wenn er doch einfach verschwand! Wenn es ihn nicht gäbe!
Dann siegte ihre Wut über ihre Angst. Sie hatte Borg verloren, weil sie die Entscheidungen den Anderen überlassen hatte. Aber was wenn sie versagte? Wenn sie dadurch beide verlöre? Nein. Dieses Mal würde sie entscheiden! Sie fuhr herum und schoß, bevor sie es sich anders überlegen konnte.
Dann kam die Panik.
Doch der Bolzen traf. Erlendur ging in die Knie.
Und dann war Björn bei ihr, hielt sie fest. Er stellte keine Fragen. Zumindest nicht, bis sie sich gesammelt hatte.
Da meinte sie entschloss:
"Euch fehlt wegen mir jetzt ein Krieger. Ich werde seinen Platz einnehmen."
Dass sie Erlendur eigentlich nicht ersetzen konnte war ihr bewusst, doch sie gab ihr Bestes, wild entschlossen den eingeschlagenen Weg zu Ende zu gehen.

Acht Jahre später war ihr klar, dass sie diesen Weg bis an ihr Lebensende mit jedem einzelnen Schritt immer wieder wählen müsste, aber auch, dass die Belohnung es wert war:
Sie war Björns Frau, hatte Guthrum, Siggi, Erik und Refil, sowie Kadlin, Lagertha und Astrid als Freundinnen.
Torvi hatte Siggi fast sofort ins Herz geschlossen und die kleine sie. Eine Tochter hatte sie sich schon lange gewünscht und jetzt hielt sie sie in den Armen. Außerdem: Wer wäre sie, ein Fremdes Kind abzulehnen, wo sie selbst eines mit in die Ehe brachte? Im Prinzip standen Sie und Björn also vor der gleichen Aufgabe.
Aslaug hatte, wie zuvor Ragnar, ihre Strafe erhalten. Da hätte sie mit der Waffe in der Hand notfalls selbst für gesorgt. Der Angriff aber war erfolgreich verlaufen und Lagertha hatte bekomme, was ihr rechtmäßig Zustand.
Bei Egils Angriff, eine Weile später, auf Kattegat, hatte Torvi abermals bewiesen, dass sie zu Recht Lagerthas Stellvertreterin war. Zwar war sie verletzt, aber der Angriff abgewehrt und Egil, Haralds Gefolgsmann, gefangen genommen worden.
Und sie würde nicht aufgeben. Sie würde überleben und weiterkämpfen. Für sich, für ihre Familie und ihre Freunde. Komme was da wolle!



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PB Alter und Spielerfahrung:
39
Rollenspiel seit 1994, Chat-und Forenrollenspiel seit ca. 2007


______
Shortfacts:
Armbrust
Axt
Schild
(Messer)
(Wundversorgung)
Aufmerksam/Intuitiv
Selbstbeherrschung
Taktik
Haushaltsführung
(Weben, Nähen und Spinne)
Etikette/Auftreten
(Rituale)
Erziehung
(Geschichten erzählen)
(Rudern)
(Reiten)
(Kochen, Nahrungsuche, Gartenarbeit)
Emotional
Voll Tatendrang
Eigenwillig/Stur/Direkt
Mutig
Treu/Familienmensch/großes Herz
Schlagfertig

Intelligent
Überlegt
Ehrlich
Verlustangst
(Schüchtern/Verträumt/Ängstlich)
______
Vater: Geitir ±
Mutter: Hallveig
Großmutter väterlicher Seits: Aðallaug
Magd und Freundin aus Erlendurs Haus: Kadlin
Geschwister: Drei Brüder, Arnfrøðr ±, Hegvaldr ± und Farþegn, sowie eine Schwester Borgunna ±
Geburtsort: Helgö (Mälaren), Götaland
Söhne: Guthrum (13), Erik (3), Refil (6 Monate)
Ziehtochter: Siggi (9)
Zwischen Borgs Hochzeiten lagen etwa 4 Jahre
Guthrum (etwa: den die Götter verschonten/verschonen, Name nach Jarl Borgs tot gewählt)
(Torvi bedeutet grob übersetzt Heiligtum des Donners)


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#37

RE: Bewerbung!

in Interesse? 05.07.2018 15:19
von Lagertha Hǫlgabrúðr | 1.012 Beiträge

Hallo Torvi <3

Sehr ausführlich :) gefällt mir ;) Du darfst gerne in die Anmelde huschen, wir holen dich dann ab.
Freu mich auf dich :D

LG
Lagertha



"My gods… are as real as you and me. They laugh. They bleed. They rush around the skies."


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#38

RE: Bewerbung!

in Interesse? 05.07.2018 15:55
von Björn Ragnarsson • 738 Beiträge

Hey Torvi!

Endlich bist du da! *Schnappt sich Torvi und knuddelt sie erst mal gründlich durch*




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#39

RE: Bewerbung!

in Interesse? 05.07.2018 16:37
von Torvi
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Björn zurückknuddel. Danke ihr Beiden!
Ähm...
Wie läuft das hier? Sagt ihr mir Bescheid, wenn ich freigeschaltet bin? Kriege ich da eine automatische Email oder so?


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#40

RE: Bewerbung!

in Interesse? 05.07.2018 16:46
von Helga Norwigsdottir • 602 Beiträge

Hallo Torvi,

du wurdest freigeschaltet. ;)

Gruß Helga



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#41

RE: Bewerbung!

in Interesse? 05.07.2018 16:50
von Helga Norwigsdottir • 602 Beiträge

Name:
(Vollständiger Name des Charakters)

Alter:

Zugehörigkeit:
(schließt Herkunft und Glaube mit ein)

Charaktereigenschaften:
(Beschreibung des Charakters mit Auflistung der Eigenschaften in einem aussagekräftigen Fließtext mit euren eigenen Worten!)

Lebenslauf:
(Bisherige Geschichte des Charakters bis zum jetzigen Zeitpunkt in einem Fließtext mit euren eigenen Worten.)


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[b]Name:[/b]
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[b]Lebenslauf:[/b]
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#42

RE: Bewerbung!

in Interesse? 30.08.2018 00:55
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Name:
Ubbe Lothbrok/Ragnarsson

Alter:
22 Jahre

Zugehörigkeit:
Zugehörigkeit: Kattegat, Dänemark
Glaube: nordische Mythologie


Charaktereigenschaften:
Als Zeugnis der Zusammenkunft einer Volva und einen der größten Könige der Zeitgeschichte, hatte Ubbe bereits seit seinem ersten Lebenstag große Fußspuren zu füllen. Aufgewachsen ist er Seite an Seite mit all den gepriesenen Geschichten über die vielen Schlachten und Abenteuer seines ehrbaren Vaters. Bereits als junger Knabe war er durchsetzungsfähig und besaß einen scharfen Verstand, war er in der Lage Floki durch die Wildnis zu verfolgen und schließlich im Wasser ausfindig zu machen. Die Loyalität zu seinem Vater und zu seiner Familie ist unbestreitbar, würde er vor allem für Björn durch die Höllen dieser Welt gehen. Zwischen seinen Geschwistern wirkt er als einfühlsamsten und auch barmherzig, teilt er selbst für Sklaven solch ein emotionales Einfühlungsvermögen. Er beteiligte sich niemals an einer Vergewaltigung während ihrer Raubzüge, noch verbreitet er unnötigen Hass und zeigt, dass er seinen Verstand seinem Schwert vorzieht. Schon immer hat er andere Personen seiner selbst vorgezogen, versucht er dem ehemaligen Wunsch seines Vaters eine Farm in der neuen Welt zu errichten zu erfüllen. Obwohl er kein großartiger Diplomat ist und stets mit seinem Verstand agiert, hat er die Liebe zum Kampf von seinem Vater und seinem Onkel geerbt. Ebenso besitzt er die Neugierde andere Kulturen kennen zu lernen und auch zu verstehen. Im Gegensatz zu seinen Geschwistern und dem Rest der Familie versucht er mit jedem klar zu kommen und hegt keinen Hass gegen sein eigen Leib und Blut. Er liebt jeden seiner Brüder, kümmerte sich ebenso um Ivar und versuchte Mitleid mit ihm zu haben. Obgleich er die vielen Fehler seiner beiden Eltern sieht und darunter leidet, vergibt er ihnen diese schnell und versteht, dass auch er eines Tages unter schweren Entscheidungen brechen wird. Er hat das Potenzial zu einem starken und gütigen Anführer zu werden, wird jedoch oft von seiner gutmütigen Natur überrascht und erkennt das schlechte in anderen Personen nicht immer. Ebenfalls hat er seine impulsive Art von seinem Vater geerbt und verliert seine ruhige und ausgeglichene Art, sobald man ihn wirklich wütend stimmt.

Lebenslauf:
Geboren wurde Ubbe vor insgesamt zweiundzwanzig Jahren, entstammt er aus der wilden Liebe zwischen Prinzessin Aslaug und dem König Ragnar Lothbrok. Obwohl er während seiner Zeit in dem Leib seiner Mutter einen Bastard-Status besaß, wurde dies durch die Hochzeit seiner Eltern aufgehoben. Als junger Knabe verbrachte er die meiste Zeit mit seiner wunderschönen Mutter und seinem jüngeren Bruder Hvitserk. Seine Heimat Kattegat musste er jedoch bereits in seinen jungen Jahren für gewisse Zeit verlassen, als Jarl Borg in sein zu Hause eingedrungen ist. So lernte er mit jungen Jahren bereits ein anderes Leben kennen, fernab von all dem Luxus seiner Heimat. Aufgrund dieser Ereignisse konnte Ubbe niemals so sehr Kind sein, wie seine Mutter es für ihn vorhergesehen hatte. Erst als sein Vater aus England zurückkehrte, war seine Familie wieder beisammen und der Frieden wieder hergestellt. Viel Kontakt zu seinem Vater Ragnar hatte der blondhaarige Wikinger niemals wirklich verbracht, war dieser auf der Suche nach seinem Abenteuer und entdeckte die Welt. Unter der Behütung von seiner Mutter und anderen weiblichen Freundinnen war der Kontakt zu seinen Brüdern sehr wichtig für ihn, waren sie der letzte männliche Stützpunkt. Er liebte es stets mit seinen jüngeren Brüdern zu spielen, gerieten sie eher selten aneinander und planten gerne gemeinsam ihre nächsten kleinen Streiche. Es war eine unbeschwerte und erleichternde Zeit für ihn, hatte er als Knabe nichts mit Politik und Krieg zu tun. Eines Tages war seine Mutter Aslaug nicht in Reichweite und Ubbe entschied mit seinem jüngeren Bruder Hvitserk auszugehen, ganz alleine und ohne Aufsicht. Ihr Ziel war der gefrorene See auf welche sie mit voller Geschwindigkeit rannten und schließlich einbrachen. Noch am heutigen Tage kann er sich an die brennende und beissende Kälte des Wassers erinnern. Damals hatte er all seine Chancen auf das Leben ausgeschlossen, wirkte es wie ein frostiges Grab. Noch immer dankt er Siggy, an welche er sich nur aus Geschichten erinnern kann. Würde er die Zeit umkehren können, so wäre er niemals auf das Eis gegangen und hätte das Leben der Geliebten seines Onkels verschont. Nach dem Vorfall war er durchaus vorsichtiger und versprach seiner Mutter, dass er niemals einen ihrer Befehle ignorieren würde - fortan war er ein treuer Schosshund und prägte eine durchaus engere Verbindung zu der Prinzessin. Eines Tages, nachdem Floki von seinem älteren Bruder verurteilt wurde, schickte man ihn mit auf die Suche nach dem verrückten Mann. Obwohl man die jungen Wikinger nicht auf der Jagt dabei haben wollte, zeigte sich vor allem Ubbe schließlich als gute Wahl. Das Training seiner Mutter hatte sich schließlich bezahlt, als er den Schiffbauer im Wasser entdeckte. Zehn Jahre nach dem verschwinden seines Vaters ist aus dem starken Wikinger ein wahrhaftiger Mann geworden. Nicht nur hat er die kämpferischen Fähigkeiten seines Vaters geerbt, sondern repräsentiert er diesen vor allem mit seinem Aussehen, sieht er aus wie eine jüngere Version von Ragnar. Nachdem die Familie dennoch wieder vereint war, hoffte Ubbe auf die Macht seines Standes, wollte er die gleiche Macht wie sein Vater erreichen und daraus lernen, was mit solch einer Macht anzufangen war. Doch der Frieden sollte nicht von langer Dauer sein, erfuhr er bald von dem Tod seiner über alles geliebten Mutter. Noch im selben Atemzug versuchte er die neue Königin von Kattegat zu vernichten.

Avatar:
Jordan Patrick Smith


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Ja [ ] Nein [xxxx], ich hab jedoch nicht nachgeschaut
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Ja [xxxx] Nein [ ] ein alter Post genügt [ ]
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PB Alter und Spielerfahrung:
24 Jahre & circa 7 Jahre


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#43

RE: Bewerbung!

in Interesse? 30.08.2018 10:09
von Helga Norwigsdottir • 602 Beiträge

Hallo Ubbe,

ich bin mit deiner Bewerbung sehr zufrieden. :)
Du kannst deinen Probepost gerne verfassen.
Ich habe dir einen Thread erstellt unter Probepost Ubbe Ragnarsson.

Gruß Helga



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#44

RE: Bewerbung!

in Interesse? 10.09.2018 17:26
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Name:
Yngvar Thorgrimmson

Alter:
35 Jahre

Herkunft:
Grönland, Eystribygð (südliche Siedlung)
Brattahlid (Hof, Erik des Roten)

Zugehörigkeit:
Kattegat, Dänemark

Glaube:
Nordische Mythologie

Charaktereigenschaften:
Yngvars Charakter wurde durch das typisch harte Land und sein Leben geprägt und geformt. Schon in seiner Kindheit musste er lernen, was Verlust und Zusammenhalt bedeutete. Ohne Loyalität und Zusammenhalt, erfuhr man schnell den Tod. Sei es durch Streit und Habgier, oder Hunger und Kälte. So schön Grönland war, so erbarmungslos konnte es sein. Die langen Winter und der Hunger, machten ihn zäh. Die Siedler mussten zusammenhalten und das taten sie. Für Yngvar bedeutet Familie, Freundschaft, Brüderlichkeit, Loyalität und Zusammenhalt alles. Es bedeutet Leben.

Doch wären diese Eigenschaften nichts wert, wenn man sie jenem schenken würde, der sie verlangt und nicht jenem, der sie verdiehnt hat. Ein König kann verlangen was er will und Yngvar würde dies wohl geben, wie jeder Wikinger. Doch nur bis zu einem gewissen Grad. Für seine Familie würde er in den Tod gehen, ja selbst einen König verraten. Loyalität darf nicht genutzt werden, um andere zu unterjochen. Sie ist dazu da, um ein Joch zu beenden. Solche Worte würden wohl vieler Orts als Hochverrat gesehen werden, doch sollen sie eher wiederspiegeln, das Yngvar sein Vertrauen und seine Loyalität, nicht blind verschenkt.

Der Krieger kann wiederspenstig sein wie das Land, hart und gnadenlos seinen Feinden gegenüber. Er weiß was er will und er steht dafür ein, zieht dafür in Schlacht. Doch so sehr er ein Krieger ist, so sehr haftet ihm die über allen Wiedrigkeiten stehende lachende Seele, eines typischen Wikingers an. Der Tod macht ihm keine Angst. Er ist die Einladung nach Valhalla, an Odins Tafel. Der Kampf, ist der Weg dort hin. Stolz ist das Haupt erhoben, der Rücken erstarkt im Angesicht des Feindes und dennoch hallt sein herzliches Lachen bei Bier und Met durch die Halle, hohe Wellen erfreuen ihn, Freundschaft und Familie erfüllen ihn und Ruhm und Ehre warten, den Göttern zu gefallen. Liebevoll seinen Kindern gegenüber und seiner Frau, wenn er denn jenes sein Eigen nennen könnte.
Auch wenn es für die Zeit typisch war und gängig, so würde Yngvar keine Frau schänden, auch keine Sklavin. Der Krieger ist gläubig und der Überzeugung, das Frigg und Freya keinen Gefallen daran fänden.
Zudem erfuhr er früh von seinem Schicksal und dem Willen der Götter, dem Geschenk einer Maid und dem damit verbunden Schicksal. Auch wenn ihn der Ein oder Andere dafür belächelt, so spart er sich dafür auf. Es ist der Wille der Götter. Was nicht bedeutet, dass er noch nie bei einer Frau gelegen hat. Er respektiert sie einfach.
Zwar besitzt eine Sklavin einen niederen Wert in der Gesellschaft der Wikinger, doch er ist überzeugt davon, den Blick der Götter auf sich zu haben. Und bis heute, hatte sich seine Prophezeiung überwiegend erfüllt.

Zuweilen ergibt er sich einer Leidenschaft, welche er von Floki dem Schiffsbauer erlernte, als er diesen nach den Göttern befragte und sich oft in nächtelange Gespräche mit ihm vertiefte. Die Schnitzerei. Ein Mann muss nicht nur Kämpfen und töten können, er muss auch etwas erschaffen können. An diese Worte Eriks, hatte er sich immer gehalten.


Lebenslauf:
Geboren wurde Yngvar als Sohn von Signy und Thorgrimm Rodmarson. Als einziger Sohn der Familie, lernte er früh die Entbehrungen des Lebens kennen. Seine Eltern schlossen sich Erik dem Roten an, um als Siedler auf Grönland eine neue Existenz zu Gründen.
Das Leben eines Siedler war hart. Auch wenn Eystribygð die südlichste der beiden Siedlungen war und das Klima ein wenig wärmer, so waren die Winter brutal, voller Hunger, Kälte und Gefahren. Holz war rar, die Menschen schützen sich mit Grassodenhäusern und aßen teilweise Dinge, die anderswo als Müll weg geworfen wurden.
Yngvar kann sich nicht wirklich erinnern, was in jener Nacht geschah. Es war wie ein Traum, in dem der Tod einzug hielt und dessen knochige kalte Finger, nach den Leben seiner Eltern griff. Sein kindlicher Verstand sah einen Mann in schwarz, welcher über ihn eine Decke legte und wärmte. Sein Haar war weiß wie Schnee, ein Hut zierte seinen Kopf, während der Atem des Winters, das wärmende Feuer erstickte und seine Eltern in einen Schlaf trug, welcher niemals enden würde.

Doch sein Schlaf endete. Die Sonne blendete seine Augen, als er in eine Decke gewickelt, aus dem Haus seiner Eltern getragen wurde. Rote Haare und ein roter Bart, säumten seinen geblendeten Blick. Die Siedler trauerten und ehe der Junge begriff, was geschehen war, stand er an der Küste Grönlands und blickte mit feuchten Augen dem Seelenboot nach, auf dem seine Eltern lagen und dem Pfeil, der es entzündete.
Eine schwere Hand ruhte auf seiner Schulter, eine tiefe mitfühlende und dennoch starke Stimme, erklärte die Zeremonie und das sie jedem ehrenhaften Wikinger und Krieger zustand. Das Yngvar nun stark sein müsse, um seinen Eltern zur Ehre zu gereichen und sie stolz zu machen. Das der Name Thorgrimmson nun in seiner Hand lag und er ihn ehren musste. Er würde nun ein Mann sein müssen, doch würde er diesen Weg nicht alleine bestreiten.
Die Hand auf seiner Schulter und die tiefe Stimme gehörten Erik dem Roten. Dem Mann, der aus Yngvar einen Mann machen würde und in die Verantwortung eines Vaters trat, den der Winter zu Odin gesandt hatte.

Die Jahre vergingen und Yngvar wurde zum Mann. Er lernte was es bedeutete, der Vertraute eines Anführers und dessen Bürden zu sein. Vier Kinder nannte Erki der Rote sein Eigen. Leif, Thorvald, Borsteinn und Freydis. Sie wurden zu Geschwistern im Geiste. Yingvar war nicht mehr das Mündel oder das Waise. Für Leif und seine Geschwister, wurde er Familie und sie für ihn. Sie beschützten sich, standen für einander ein. Erik lehrte seine Kinder eine Sache, welche sie nie vergaßen:

Freunde werden euch verraten, Frauen und Männer werden euch verlassen, aber die Familie bleibt für immer.


Diese Worte, verbanden die fünf Geschwister und schweissten sie zusammen.
Gemeinsam mit Erik gingen sie zu den Things, fuhren zur See und kämpften auf Raubzügen, für die Zukunft Grönlands und seine Siedlungen.
Leif und Yngvar kämpften Seite an Seite, ein brüderliches Band, welches sie siegreich und erfahren machte. Geschickte Krieger, die nicht nur mit den Waffen, sondern auch mit dem Verstand kämpften.

Eines Tages jedoch, hallte der Ruf der Götter, durch seinen Geist. Weißer seichter Dunst entstieg den toten Körpern seiner Kameraden auf dem Schlachtfeld. Ihre Seelen, welche von den Valkyren empor gehoben wurden. Ein Mann mit schwarzem Hut und weißen Haar, schritt über das Schlachtfeld. Der gleiche Mann, wie in der Nacht des Totenwinters. Der Ruf eines Raben hallte über das Feld. Yngvar traute seinen Augen nicht, wischte sich das Blut von ihnen und verschwunden war alles Gesehene. Doch ließ ihn dieser Moment nicht in Ruhe. Wühlte seinen Geist auf und Leif drängte ihn später dazu, zu einem Runenmeister, einem Seher zu gehen. Sein Bruder war überzeugt davon, dass es der Ruf Odins war. Yng vertraute seinem Bruder und folgte seinem Rat.
Von nun an, sollte sich alles ändern, was der junge Krieger zu glauben dachte.
Während Leif seiner Leidenschaft nach ging und eine Expediton vorbereitet, suchte sein Bruder den Seher auf.
Im Dunkeln einer Hütte, angefüllt mit Knochen von Vögeln, Talismanen, verschiedenen Gerüchen und einem kleinen Feuer, saß der junge Krieger vor einem Mann, dessen Mund den Willen Götter preiss gab:

"Wer war dieser Mann?"
"Das weißt du bereits!"
"Odin, der Allvater!"
Der Seher nickte unter seiner dunklen Kapuze.
"Er ruft nach mir!"
"Das tut er!"
"Warum? Was will er mir sagen?"
"Stelle keine Fragen, auf die du die Antwort schon kennst. Stelle die richtige Frage oder geh!"
Yngvar überlief ein Schauer aus Ehrgefühl und Demut.
"Was ist mein Schicksal? Was erwartet mich in seinem Willen!"
Der Seher nickte, warf Runen aus Knochen vor sich. Klackernd verstreuten sie sich und bildeten ein Muster, welches für Yngvar gänzlich unverständlich war. Der Seher hingegen, brauchte sie nicht. Er wurde vor langer Zeit geblendet, um die Welt der Götter zu sehen.

"Odin ruft dich, weil dein Schicksal bereits auf dich wartet. Deine Zeit endet hier. Ein Rabe steigt empor und wird zum König werden. Dies ist Odins Wille. Er wird sein Volk in eine Zukunft des Ruhmes führen. Ehre und Ruhm, wartet auf dich. Schlangen werden in das Nest kriechen und den Sohn des Raben bedrohen. Dem Bären droht der Tod, doch ein Wolf reißt die Schlangen. Dieser Wolf, kämpft für den Raben, wird der Bruder des Bären. Wolf und Bär, werden Ruhm an fremden Küsten ernten. Reichtum und Ehre. Gemeinsam werden sie den Schlangen den Kopf abschlagen und die Götter ehren.

Yngvars Gedanken überschlugen sich. War dies sein Weg? Es stand für ihn fest, mit Leif zu segeln un...

"Nein, ist es nicht", unterbrach der Seher seine Gadenken. "Odins Wille sieht deinen Platz, im Nest des Raben. Dort wartet dein Schicksal! Odin rettete einst dein Leben, weil er dich braucht. Nun folge seinem Ruf, es wird dein Schaden nicht sein."

Yngvar merkte auf.
"Was könnte ich noch mehr verlangen, als Ruhm und Ehre? Ich nenne keine Frau mein Eigen, keine Kinder, Ruhm und Ehre ist das einzige, was ich erlangen könnte!"
Der Seher warf den Kopf zurück und lachte mit tiefer kratziger Stimme, aus voller Seele.
"Wenn du wüsstest, was die Götter mit dir vorhaben, würdest du aus dieser Hütte stürmen und zu dem Raben über das Meer schwimmen. Folge dem Willen der Götter. Wenn das brennende Haar entflammt, wirst du verstehen."


So kam es, das Yngvar nach Kattegat aufbrach, nach dem Leif ihn bestärkt hatte, dies zu tun. Dort schloss er Ragnar Lodbrok und seinen Männern an. Kämpfte an seiner Seite in England und Dänemark. Ragnars Ansichten überzeugten Yngvar schnell und ließen ihn loyal werden. In seinen Augen handelte König Horik nicht für sein Volk, sondern für seine Macht und seinen Ruhm. Ragnar Lodbrok hingegen, handelte für die Zukunft seines Volkes. Suchte neues Land und wollte Möglichkeiten schaffen, um nicht mehr einzig von Raubzügen abhängig zu sein. In dieser Zeit lernte er auch den Sohn des Raben kennen. Zuerst war Yngvar nur ein Streiter für Björn und seinen Vater. Doch auch hier sollte sich die Prophezeiung des Sehers erfüllen. Der Krieger verstand Björn als den Bären in der Weissagung, da dieser eine Zeit lang allein in der Wildnis lebte und gegen einen Bären kämpfen musste, welchen er besiegte.
In einem Moment, der für Björn Ragnarson tödlich enden sollte, als er sich auf dem Weg zu König Horiks Familienschlafgemach befand, war es Yngvar, der sich als der Wolf entpuppte und einen engen Kameraden und Vertrauten tötete, um Björns Leben zu retten.
Von diesem Moment an war der Sohn Ragnars von der Loyalität Yngvars überzeugt und mit der Zeit wuchs eine unbrüchliche Freundschaft und Brüderlichkeit zwischen den Beiden heran. Der Krieger wurde zu Björn Ragnarsons engstem Vertrauten und seiner rechten Hand.
Gestärkt wurde dieses Band, als Yngvar mit Björn und seinen Geschwistern nach Enland segelte, um den Tod Ragnars zu rächen und dessen Mörder zu richten. Der Krieger tat es nicht nur wegen Björn und seiner Bruderschaft zu ihm. Für Yngvar war Ragnar Lodbroks Tod ein schwerer Schlag. Sein König war ein Held für ihn, einer der größten ehrbaren Männer seines Lebens und seine Mörder sollten dafür mit Blut bezahlen.

Die Zeit verging, die Weissagung erfüllte sich mehr und mehr. Zusammen mit Björn bestritt er Raubzüge und erforschte neue Segelrouten. Nur eine Frau hat er bis heute nicht gefunden und keine Kinder zeugen können. Zuweilen stimmt ihn dies traurig, zehrt an ihm. So folgte er weiter Björn und wurde Teil von Kattegat.....


Avatar: Tobias Santelmann

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PB Alter und Spielerfahrung:

Ich bin 38 Jahre alt.
Spiele seit meinem 15 Lebensjahr Rollenspiel und seit meinem 25 Lebensjahr Forenrollenspiele.


Laila findet das gut!
zuletzt bearbeitet 10.09.2018 17:46 | nach oben springen

#45

RE: Bewerbung!

in Interesse? 10.09.2018 19:27
von Laila • 231 Beiträge

Ich finde ihn allein durch diese Vorstellung jetzt schon interessant






This isn't a strange place, this is my home. It's the people who are strange.


zuletzt bearbeitet 10.09.2018 19:45 | nach oben springen



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