Kurzübersicht Das Team Neuigkeiten Aktuelle Spielzeit
Wir sind ein Rollenspielforum, das auf der kanadisch-irischen Serie Vikings basiert und wir spielen ab dem Beginn der 5. Staffel. Ragnar ist tot und Björn strebt nach der Eroberung neuer Länder. Aslaug wurde von Lagertha getötet und die Söhne sinnen nach Rache. Da es nicht nur in der Serie rau zugeht, sondern allgemein zu Zeiten der Wikinger, liegt unser Rating bei 18 Jahren. Neben den bekannten Seriencharakteren freuen wir uns auch über eigene, freie Charaktere.
Bei Fragen und Problemen stehen euch Lagertha, Björn und Helga jederzeit per PN oder im Chat zur Verfügung.
News:
Bald ist Samhain. Es ist ein Totenfest, an dem man den Ahnen gedenkt. Zu Samhain öffnet sich die Unterwelt und die Geister der Ahnen erwachen. Sie wandeln durch Midgard um ihre Verwandten zu besuchen. Um ihnen den Weg zu leiten, stellte man Lichter in den Fenstern auf und stellt ihnen Kleinigkeiten zu essen bereit.

Wir haben unsere Regeln überarbeitet. Wir spielen nach Ortstrennung, bitte immer angeben von wo ihr kommt und wohin ihr geht, damit es erkennbar ist, dass das Thema wieder frei ist, sofern ihr nicht dort einsteigen möchtet. Alle weiteren Informationen findet ihr im Regelwerk!
Wichtige Links:

Storyline | Regeln
Informationen | Unsere Listen Gesuche | Bewerbung
Wir schreiben das Jahr 808 in der Zeit des frühen Mittelalters. Die ersten Zeichen des Winters zeigen sich bereits und der erste Schnee lässt nicht mehr lange auf sich warten. So es die Götter wollen, wird die Kälte noch ein wenig auf sich warten lassen.

#136

RE: !Hier bewerben!

in Interesse? 04.07.2019 23:18
von Björn Ragnarsson • 738 Beiträge

So, dann melde ich mich auch mal zu Wort. Zwei Bitten hätte ich an dich: Zum einen versehe deine Hintergrundgeschichte bitte noch mit Absätzen, wie Helga schon gesagt hat, und zum anderen würde ich dich gerne bitten, daß du über die Geschichte nochmal drüber liest, bevor du sie in dein Profil übernimmst. Ein paarmal bist du zwischen den Zeiten gesprungen und ab und an hat sich schlicht und ergreifend ein Tippfehler eingeschlichen ;-)
Nein, um drei, entschuldige: Kannst du dir bitte hier einen nordischen Namen für deine Dame aussuchen? Oder von einer anderen Quelle, das ist ja egal. Gloria ist ja nun ganz eindeutig ein lateinischer Name ;-)

Aber an und für sich finde ich deine Idee sehr gut. Grundsätzlich möchte ich es eh im Spiel herausfinden, ob die beiden Chars zueinander passen, also ich sage jetzt nicht: "Ja, das gibt auf jeden Fall was." Obwohl ich es mir durchaus vorstellen könnte.
Zum anderen mußt du dir darüber bewußt sein, daß ihr Bruder bei Björn nicht hoch im Ansehen stehen wird, wenn er etwas von der Krankheit mitbekommt. Anfangs zumindest, kommt dann darauf an, wie er sich bewährt.

Wegen der Avatarperson gucke ich mal.

Beste Grüße
Björn




Helga Norwigsdottir hat sich bedankt!
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#137

RE: !Hier bewerben!

in Interesse? 04.07.2019 23:39
von Björn Ragnarsson • 738 Beiträge

*gähn*

So, auf Anhieb hab ich mal drei Schauspielerinnen gefunden, die ich ganz hübsch finde:

Anja Niedieck
Julia Jentsch
Marie Bäumer

@Helga , tritt mich in den Hintern, wenn eine von den Dreien schon vergeben ist, aber ich bin jetzt zu müde, um nachzusehen. Ich geh jetzt ins Bett...




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#138

RE: !Hier bewerben!

in Interesse? 04.07.2019 23:43
von Helga Norwigsdottir • 602 Beiträge

Hallo,

alle drei Ava's sind derzeit frei.

Gute Nacht, @Björn Ragnarsson

Liebe Grüße

Helga



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#139

RE: Bewerbung!

in Interesse? 05.07.2019 15:14
von Rowena
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Name:
Rowena of Beorthelm

Alter:
18 Jahre alt

Zugehörigkeit:
Als Cousine von König Aethelwulf gehört sie den Sachsen an. Als Kleinkind wurde Rowena getauft. Schon immer ist sie ihrem christlichen Glauben zutiefst verbunden.

Charaktereigenschaften:
Rowena of Beorthelm kann sehr wohl als eine stolze Sächsin bezeichnet werden. Sie ist eine Tochter der Sachsen und liebt ihr Volk. Doch auch die Eitelkeit hat von ihr Besitz ergriffen, welche sich aus ihrer Stand herleiten lässt. Die drei auffälligsten Charaktereigenschaften der jungen Frau sind wohl ihre Loyalität, ihre Höflichkeit und ihr Glauben, den sie wahrlich verinnerlicht hat. Und doch haben sich auch bei ihr negative Züge eingeschlichen, wie Neid, Naivität und Rache. Kein Mensch ist ohne Sünde, aber sie versuchte weitgehend keine zu begehen. Doch nun da sich ihr Leben auf einmal auf so schreckliche Weise verändert hat, fällt es ihr noch schwerer ohne Sünde zu bleiben. Doch ist dies nun, wo sie sich doch in er Hölle befindet, noch wichtiger als zuvor. Dennoch kann Rowena auch sehr liebenswert sein. Doch diese Art von Zärtlichkeiten erfährt nur ihre Familie.


Lebenslauf:
Rowena wurde als drittes Kind von Cedric of Beorthelm und seiner Gemahlin Nothgyth geboren. Rowena hat noch zwei ältere Brüder, wie auch drei jüngere Geschwister. Zusammen mit ihren Geschwistern wuchs sie in Beorthelm auf. Beorthelm kann man sicherlich nicht als eine Stadt bezeichnen, doch durchaus als eine größere Siedlung. Und auch königliches Blut ist in Rowenas Familienzweig zu finden. So ist sie mütterlicherseits mit König Aethelwulf verwandt.
Rowena durchlief eine für die damaligen Zeit ruhige Kindheit. Das Augenmerk ihrer Mutter war sie zu einer guten Hausherrin auszubilden. So wurde ihr die Führung eines Haushaltes beigebracht und somit auch der Umgang mit Personal, welches sie einmal haben würde. Auch in der Handarbeit wurde sie unterrichtet. Rowena war eine fleißige Schülern neigte aber auch zum Träumen. So träumte sie von der weiten Welt und deren Abenteuer. Sie wünschte sich an Orte, welche sie wohl nie zu Gesicht bekommen würde. Doch in Beorthelm hatte sie nicht nur ihre Familie, sondern auch Freunde, die sie über alles liebte. Oft spielte sie mit den anderen Kinder und ihren Geschwister am Strand. Doch niemals hätte sie geglaubt, dass das Meer, welches sie so gern betrachtete, einmal ihr ganzes Leben zerstören würde. Jedes Jahr sammelte sie mit den Kindern am Strand Muscheln, um sie dann zu Schmuck zu verarbeiten. Am Liebsten hatte Rowena das zierliche Armband aus Muscheln, welche sie jeden Tag trug. Sie liebte es dort denn Sonnenuntergang zu beobachten und dem Rauschen der Wellen zuzuhören. Doch die mächtigen Wellen, welche sich am Strand von Beorthelm brachen, würden einmal das Schicksal mit sich bringen, welches ihr Leben komplett in eine andere Bahn lenken würde.
Es war an einem warmen Sommerabend, als sich Beorthelm Schiffe näherten. Rowena befand sich mit ihren Geschwistern am Strand und sahen anfangs die drohende Gefahr nicht. Nordmänner waren auf ihren Sommerraubzug nach England gekommen und hatten sich die Siedlung Beorthelm herausgepickt. Viel zu spät wurde Alarm gegeben und Rowena war eine der Ersten welche sie verschleppt haben. Bereits in Beorthelm gab es Geschichten über die Nordmänner und man war sich einig, es war besser das sie einem die Kehle durchschnitten anstatt das man von ihnen verschleppt wurde. Rowena wünschte sich den Tod. Sie war gerade einmal 18 Jahre alt und noch viel zu jung zu sterben. Doch was würde sie im Norden erwarten? Die Hölle auf Erden würde sie erwarten. Denn dort hausten die Dämonen.


Avatar:
Freya Mavor

Antwort auf ein Gesuch?:
Ja [ ] Nein [x]
Ist ein Probepost erwünscht?:
Ja [ ] Nein [ ] ein alter Post genügt [ ]
(Seriencharaktere geben immer einen Probepost ab)

PB Alter und Spielerfahrung:
25 +
Ich schreibe schon jahrelang.


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#140

RE: Bewerbung!

in Interesse? 05.07.2019 16:16
von Helga Norwigsdottir • 602 Beiträge

Hallo Rowena,

dein Steckbrief finde ich gut.

Du darfst dich anmelden.

Liebe Grüße

Helga



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#141

RE: Bewerbung!

in Interesse? 05.07.2019 16:34
von Helga Norwigsdottir • 602 Beiträge

Name:
(Vollständiger Name des Charakters)

Alter:

Zugehörigkeit:
(schließt Herkunft und Glaube mit ein)

Charaktereigenschaften:
(Beschreibung des Charakters mit Auflistung der Eigenschaften in einem aussagekräftigen Fließtext mit euren eigenen Worten!)

Lebenslauf:
(Bisherige Geschichte des Charakters bis zum jetzigen Zeitpunkt in einem Fließtext mit euren eigenen Worten.)


Avatar:

Antwort auf ein Gesuch?:
Ja [ ] Nein [ ]
Ist ein Probepost erwünscht?:
Ja [ ] Nein [ ] ein alter Post genügt [ ]
(Seriencharaktere geben immer einen Probepost ab)


PB Alter und Spielerfahrung:

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[b]Name:[/b]
[i] (Vollständiger Name des Charakters)[/i]

[b]Alter:[/b]

[b]Zugehörigkeit:[/b]
[i](schließt Herkunft und Glaube mit ein)[/i]

[b]Charaktereigenschaften:[/b]
[i](Beschreibung des Charakters mit Auflistung der Eigenschaften in einem aussagekräftigen Fließtext mit euren eigenen Worten!)[/i]

[b]Lebenslauf:[/b]
[i](Bisherige Geschichte des Charakters bis zum jetzigen Zeitpunkt in einem Fließtext mit euren eigenen Worten.) [/i]
 
[b]Avatar:[/b]

[b]Antwort auf ein Gesuch?:[/b]
Ja [ ] Nein [ ]
[b]Ist ein Probepost erwünscht?:
[/b] Ja [ ] Nein [ ] ein alter Post genügt [ ]
[i](Seriencharaktere geben immer einen Probepost ab)[/i]

[b]PB Alter und Spielerfahrung:[/b]
 



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#142

RE: Bewerbung!

in Interesse? 06.07.2019 13:06
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Hach Gottchen, ich bin eine richtige lahme Schnecke (rofl) Aber ich hab den Text korrigiert und Absätze hinzugefügt und ich habe einen neuen Namen gefunden. Tyra .
Was das Gesicht angeht, bin ich noch immer hin- und hergerissen, was sagt, denn der werte Herr zu folgenden Gesichtern? Amanda Seyfried, Sienna Miller, Amber Heard, Evan Rachel Wood oder Melissa Benoist.



Das Alvar keinen guten Stand aufgrund seiner Krankheit haben wird, ist mir durchaus bewusst und war auch daher so von mir geplant :D Seine Krankheit also irgendwie zu verschleiern oder es eben harmloser aussehen zu lassen setzt einen dann noch mal zusätzlich Unterdruck :D Charaktere entwickeln sich und wachsen ziemlich schnell, wenn sie Aufgaben und Probleme zu lösen haben, das sehe ich hier in Kombi mit dem Bruder eben sehr deutlich. Je nachdem wie es sich entwickelt könnte er eben das Fähnchen ins Rollen bringen oder das Ganze auf den Grund des Ozeans versinken lassen (rofl) Alvar ist für Tyra noch mal eine ganz eigene Herausforderung und wer weiß was mit dem Guten noch so alles Geschehen wird [wie z. B. ein möglicher Tod usw].


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#143

RE: Bewerbung!

in Interesse? 06.07.2019 13:45
von Helga Norwigsdottir • 602 Beiträge

Hallo Tyra,

der Name geht für mich in Ordnung.
Würdest du deine Bewerbung mit deiner Korrektur noch einmal bitte hier hin posten?
Dann verlinke ich @Björn Ragnarsson für dich.

Liebe Grüße

Helga



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#144

RE: Bewerbung!

in Interesse? 06.07.2019 14:15
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Name:
(Vollständiger Name des Charakters)
Tyra Thorhalsdóttir

Alter:
29 y/o

Zugehörigkeit:
(schließt Herkunft und Glaube mit ein)
Schweden / der nordische Glauben

Charaktereigenschaften:
(Beschreibung des Charakters mit Auflistung der Eigenschaften in einem aussagekräftigen Fließtext mit euren eigenen Worten!)
Ich denke in der Story kann man schon viel von ihrem Charakter erahnen

Lebenslauf:
(Bisherige Geschichte des Charakters bis zum jetzigen Zeitpunkt in einem Fließtext mit euren eigenen Worten.)
Tyra's Start ins Leben war gewiss nicht der Beste. Der Säugling galt als schwach und kaum überlebensfähig, man riet ihrer Familie das Baby sterben zu lassen, vielleicht als Darbietung einer Opfergabe in der Hoffnung, das nächste Kind würde kräftiger werden. Eine Hoffnung die Thorhall und Dama schon lange hegten, die Götter schienen nicht zufrieden mit ihnen gewesen zu sein, immer wieder wurden sie auf eine neue Probe gestellt. Vor Glorias Geburt erlitt Dama zwei Fehl und eine Totgeburt. Ihr ältester Sohn starb noch im Säuglingsalter und ihr zweitältester Sohn Alvar litt an einer Krankheit, die niemand beim Namen benennen konnte oder gar das man wusste damit umzugehen. Thorhalls Frau Dama lebte in der festen Überzeugung das ihr Mann bei einem der vielen Raubzüge und Tätigkeiten als Sklavenhändler verflucht worden sei, dennoch nahm sie dieses Schicksal an und ertrug die vielen Verluste tapfer. Sie war eine wahre Kämpferin, eine Eigenschaft die sie auf ihre beiden Kinder übertrug.

Gloria, erholte sich zwar langsam, doch kaum dass sie das zweite Lebensjahr erreicht hatte wirkte sie nicht mehr kränklich und blass. Das natürlich sehr zur Freude ihres Vaters der eigentlich keinerlei Bindung zu seiner Tochter aufnehmen wollte aus Angst vor einem erneuten Verlust... Weitere Kinder wurden dem Paar allerdings nicht gewährt, da half auch alles beten nichts. Gloria entwickelte sich zur Freude alle ganz hervorragend, sie entwickelte eine gesunde Neugierde auf alles und jeden und wirkte oftmals sogar schon zu zutraulich. Sie liebte es ihre Umwelt zu erkunden, sie zu entdecken, anzufassen und zu schmecken. Alles musste sie erforschen und das am besten mit all den Sinnen die, die Götter ihr geschenkt hatten. Die perfekte Gelegenheit für ihre Mutter Dama sie schon sehr früh an ihr eigene Fähigkeit heranzuführen. All, das was Mutternatur ihnen gewährt hatte, Kräuter, Rinde, Schlamm, Blätter und Dornen. Mit all diesem Zeug konnte man nämlich wunderbare Tinkturen, Salben, Pasten und Tees machen. Grade auch für Alvar war es wichtig das auch seine jüngere Schwester mit dieser Kunst bekannt gemacht wurde, so wusste sie im Notfall immer direkt, was sie tun musste, meist war dies zwar nicht viel, denn es gab einfach nichts was seiner Krankheit [ die man in der sehr späten Zukunft als Krampfanfälle oder auch Epilepsie kennt ]Linderung verschaffte, doch kristallisierte sich sehr schnell heraus das Gloria auf ihren Bruder eine ganz eigene heilende Wirkung besaß. Anders als bei Thorhall oder Dama ließ er sich schneller aus seinen Krampfanfällen holen bzw. nahmen diese gar nicht so schwerwiegende Züge an wie es vor ihrer Geburt der Fall war. Dama war sich sicher, das Gloria das Talent zu einer perfekten Heilerin hätte, viel eher lagt es wohl aber an ihrer unsagbaren Geduld und ihr einfühlsam vermögen.

Empathie war etwas, was das junge Mädchen mehr als genug besaß, vielleicht teilweise auch sogar etwas zu viel. Schnell machte sie es sich zur Aufgabe sich für alle möglichen Probleme Lösungen einfallen zu lassen, natürlich ein Unterfangen das ihr kaum gelang, dennoch fand sie gefallen daran sich den Problemen anderer anzunehmen. Mit wachsenden Alter kümmerte sie sich mit Vorliebe gemeinsam mit ihrer Mutter um die kranken im Dorf, auch hierbei muss gesagt werden das Kräuter kein Wundermittel gegen alles war, so das sie auch sehr schnell und sehr oft mit dem Tod in Berührung kam. Am Anfang dachte ihre Mutter noch dass, das zarte Wesen ihrer Tochter dafür nicht geschaffen war, doch ging sie damit ziemlich gut um. Leben und sterben gehörte eben miteinander verbunden und auch, wenn es nicht immer gerecht war, hatte alles eben seine Bedeutung. Man konnte es teilweise, als eine Prüfung ansehen, an der man ständig wuchs. Oftmals betrachtete sie sowas sogar viel zu nüchtern und zu professionell, doch war dies eben ihre eigene Art. Gewisse Dinge machte sie eben mit sich selber aus und eben mit der Natur, mit der sie sich ziemlich verbunden fand. An traurigen Tagen fand sie Trost am Fluss, dessen Strömung sie beobachtete und sich so eben alle negativen Gedanken vertreiben ließ. Selbst als ihre Mutter verstarb, ein Fieber raffte sie dahinter. Trotz das Gloria sie aufopfernd versorgte schaffte es ihr geschwächter Körper nicht mehr sich noch mal zu erholen. Dies war auch ausschlaggebend dafür das ihr Vater immer weniger Zeit zu Hause verbrachte, mehr und mehr trieb es ihn in die Ferne damit beschäftigt seinen Sklavenhandel weiter voranzutreiben. Zurück blieben nur noch Alvar und sie und eben das Loch das ihre Mutter hinterließ. Zeit zum Trauern gestattete die junge Frau sich nicht, sie versuchte die Fußstapfen die ihre Mutter hinterließ, zu füllen. Eine harte und große Aufgabe für eine noch sehr junge Frau.

Aufopfernd kümmerte sie sich um ihren Bruder, der aufgrund seiner Krankheit nicht ganz so angesehen war und von ihrem Vater wohl eher gemieden wurden, als das er ihn an seine Seite zog. Doch Alvar hatte den Stolz seines Vaters geerbt und so stand es außer frage das er sich immer und immer wieder beweisen wollte und nicht einfach im Dorf zurückbleiben wollte, um die Schmiedekunst zu perfektionieren. Immer wieder bat er seine Schwester darum das sie mit ihm segeln sollte, sein Ziel war schon immer Kattegat und damit auch Ragnar Lothbrok. In Ihn sah er einen Helden, er hatte etwas erreicht, was vor ihm noch kein anderer geschafft hatte und genau das wollte Alvar auch. Er lebte in der Hoffnung das Ragnar ihn unter seine Fittiche nehmen würde. Der einzige Nachteil, den der Wikinger hatte, war die Tatsache das seine Schwester seinem Vorhaben nicht zustimmte, sie wollte das Dorf, in dem sie aufgewachsen waren, nicht verlassen, nicht zuletzt, weil sie hier dachte ihr Glück gefunden zu haben. Natürlich hätte er auch alleine in See stechen können, sich dem Abenteuer mit anderen Wikingern hingeben können, doch für ihn kam das alles ohne Gloria nicht infrage. Er sah in ihr seinen Halt, grade auch dann, wenn ihn mal wieder einer seiner Krampfanfälle übermannte. Niemand würde außer sie wissen was mit ihm los war und niemand außer ihr würde damit umgehen können, ganz zu schweigen davon das er es einem Mann wie Ragnar niemals offenbaren würde, das wäre schließlich ein Eingeständnis für seine Schwäche, an die er litt.

Während er also eher unglücklich sein Leben hinnahm ohne es wirklich je einmal selber in den Griff zunehmen, war Gloria umso glücklicher. Natürlich litt sie schon noch an den Tod ihrer Mum oder das ständig Fehlen ihres Vaters aber ein junger Mann namens Knut machte das alles weniger schlimm. Die erste große Liebe, ja so könnte man es sicherlich nennen. Verliebt, bis zum Gehtnichtmehr blendete sie alles um sich herum aus, all die Fehler, die den jungen Mann eigentlich umgeben hatten und auch all die Warnungen die man ihr immer wieder entgegenbrachte. Auch von Alvars Seite aus, denn er kannte Knut wohl besser wie kein anderer, war er immerhin sein bester Freund und Milchbruder gewesen als seine Mutter bei seiner Geburt verstarb. Doch welches verliebte junge Ding wollte schon auf seinen Bruder hören? Richtig, Gloria auf jeden Fall nicht, zumal sie eh dachte er tat dies nur, um ihr eins reinzuwürgen. Wenn er Knut schlecht dastehen ließ würde sie vielleicht seinem eigenen drängen hingeben und mit ihm zu einem großen Traum segeln, auch wenn Ragnar mittlerweile tot war. Aber da gab es ja auch noch einen Sohn, der ebenso sehr die Abenteuer liebte wie sein Vater...

Wie viel Zeit verstrichen war, bevor Gloria ihre Augen öffnete und endlich verstand, dass sie so nicht weiterleben wollte, kann man so genau nicht sagen. Doch eines Nachts, als Knut mal wieder nach einem Besäufnis die Hand gegen sie erhob und sie dazu nötigte ihm zu Diensten zu sein, verstand auch sie endlich, was Sache war. Noch mitten in der Nacht flüchtete sie in die Hütte ihres Bruders und verkündete ihm das sie einverstanden war zu gehen. Eine Kurzschlussreaktion sicherlich denn nur wegen einem Kerl konnte man nicht alles stehen und liegen lassen doch wollte und konnte sie darüber nicht weiter nachdenken, viel zu verletzt war sie gewesen. Es verging auch nicht viel Zeit bis Alvar ein Schiff und ein paar wenige Männer organisiert hatte, um in See zu stechen, alle hatten das gleiche Ziel, sich dem Sohn von Ragnar anzuschließen und mit ihm die Welt entdecken. Was Glorias Rolle dabei sein sollte? Sie wusste es noch nicTyra's Start ins Leben war gewiss nicht der Beste. Der Säugling galt als schwach und kaum überlebensfähig, man riet ihrer Familie das Baby sterben zu lassen, vielleicht als Darbietung einer Opfergabe in der Hoffnung, das nächste Kind würde kräftiger werden. Eine Hoffnung die Thorhall und Dama schon lange gehegt hatten, die Götter schienen nicht zufrieden mit ihnen gewesen zu sein denn immer wieder wurden sie auf eine neue Probe gestellt. Vor Tyras Geburt erlitt Dama zwei Fehl und eine Totgeburt. Ihr ältester Sohn starb noch im Säuglingsalter und ihr zweitältester Sohn Alvar litt an einer Krankheit, die niemand beim Namen benennen konnte oder gar das man wusste damit umzugehen. Thorhalls Frau Dama lebte in der festen Überzeugung das ihr Mann bei einem der vielen Raubzüge und Tätigkeiten als Sklavenhändler verflucht worden sei, dennoch nahm sie dieses Schicksal an und ertrug die vielen Verluste tapfer. Sie war eine wahre Kämpferin, eine Eigenschaft die sie auf ihre beiden Kinder übertrug.

Tyra, erholte sich zwar langsam, doch kaum, dass sie das zweite Lebensjahr erreicht hatte, wirkte sie nicht mehr kränklich und blass. Das natürlich sehr zur Freude ihres Vaters der eigentlich keinerlei Bindung zu seiner Tochter aufnehmen wollte aus Angst vor einem erneuten Verlust... Weitere Kinder wurden dem Paar allerdings nicht gewährt, da half auch alles beten nichts. Tyra entwickelte sich zur Freude alle ganz hervorragend, sie entwickelte eine gesunde Neugierde auf alles und jeden und wirkte oftmals sogar schon zu zutraulich. Sie liebte es ihre Umwelt zu erkunden, sie zu entdecken, anzufassen und zu schmecken. Alles musste sie erforschen und das am besten mit all den Sinnen die, die Götter ihr geschenkt hatten. Die perfekte Gelegenheit für ihre Mutter Dama sie schon sehr früh an ihr eigene Fähigkeit heranzuführen. All, das, was Mutternatur ihnen gewährt hatte, Kräuter, Rinde, Schlamm, Blätter und Dornen. Mit all diesem Zeug konnte man nämlich wunderbare Tinkturen, Salben, Pasten und Tees machen. Grade auch für Alvar war es wichtig das auch seine jüngere Schwester mit dieser Kunst bekannt gemacht wurde, so wusste sie im Notfall immer direkt, was sie tun musste, meist war dies zwar nicht viel, denn es gab einfach nichts was seiner Krankheit [ die man in der sehr späten Zukunft als Krampfanfälle oder auch Epilepsie kennt ]Linderung verschaffte, doch kristallisierte sich sehr schnell heraus das Tyra auf ihren Bruder eine ganz eigene heilende Wirkung besaß. Anders als bei Thorhall oder Dama ließ er sich schneller aus seinen Krampfanfällen holen bzw. nahmen diese gar nicht so schwerwiegende Züge an, wie es vor ihrer Geburt der Fall war. Dama war sich sicher, das Tyra das Talent zu einer perfekten Heilerin hätte, viel eher lagt es wohl aber an ihrer unsagbaren Geduld und ihr Einfühlungsvermögen.

Empathie war etwas, was das junge Mädchen mehr als genug besaß, vielleicht teilweise auch sogar etwas zu viel. Schnell machte sie es sich zur Aufgabe sich für alle möglichen Probleme Lösungen einfallen zu lassen, natürlich ein Unterfangen, das ihr kaum gelang, dennoch fand sie gefallen daran sich den Problemen anderer anzunehmen. Mit wachsenden Alter kümmerte sie sich mit Vorliebe gemeinsam mit ihrer Mutter um die Kranken im Dorf, auch hierbei muss gesagt werden, dass Kräuter keine Wundermittel gegen alles war, sodass sie auch sehr schnell und sehr oft mit dem Tod in Berührung kam. Am Anfang dachte ihre Mutter noch dass, das zarte Wesen ihrer Tochter dafür nicht geschaffen war, doch ging sie damit ziemlich gut um. Leben und sterben gehörte eben miteinander verbunden und auch, wenn es nicht immer gerecht war, hatte alles eben seine Bedeutung. Man konnte es teilweise, als eine Prüfung ansehen, an der man ständig wuchs. Oftmals betrachtete sie sowas sogar viel zu nüchtern und zu professionell, doch war dies eben ihre eigene Art. Gewisse Dinge machte sie eben mit sich selber aus und eben mit der Natur, mit der sie sich ziemlich verbunden fand. An traurigen Tagen fand sie Trost am Fluss, dessen Strömung sie beobachtete und sich so eben alle negativen Gedanken vertreiben ließ. Selbst als ihre Mutter verstarb, ein Fieber raffte sie dahinter. Trotz das Tyra sie aufopfernd versorgte schaffte es ihr geschwächter Körper nicht mehr sich noch mal zu erholen. Dies war auch ausschlaggebend dafür das ihr Vater immer weniger Zeit zu Hause verbrachte, mehr und mehr trieb es ihn in die Ferne damit beschäftigt seinen Sklavenhandel weiter voranzutreiben. Zurück blieben nur noch Alvar und sie und eben das Loch das ihre Mutter hinterließ. Zeit zum Trauern gestattete die junge Frau sich nicht, sie versuchte die Fußstapfen die ihre Mutter hinterließ, zu füllen. Eine harte und große Aufgabe für eine noch sehr junge Frau.

Aufopfernd kümmerte sie sich um ihren Bruder, der aufgrund seiner Krankheit nicht ganz so angesehen war und von ihrem Vater wohl eher gemieden wurden, als das er ihn an seine Seite zog. Doch Alvar hatte den Stolz seines Vaters geerbt und so stand es außer Frage das er sich immer und immer wieder beweisen wollte und nicht einfach im Dorf zurückbleiben wollte, um die Schmiedekunst zu perfektionieren. Immer wieder bat er seine Schwester darum das sie mit ihm segeln sollte, sein Ziel war schon immer Kattegat und damit auch Ragnar Lothbrok. In Ihn sah er einen Helden, er hatte etwas erreicht, was vor ihm noch kein anderer geschafft hatte und genau das wollte Alvar auch. Er lebte in der Hoffnung das Ragnar ihn unter seine Fittiche nehmen würde. Der einzige Nachteil, den der Wikinger hatte, war die Tatsache, das seine Schwester seinem Vorhaben nicht zustimmte, sie wollte das Dorf, in dem sie aufgewachsen waren, nicht verlassen, nicht zuletzt, weil sie hier dachte ihr Glück gefunden zu haben. Natürlich hätte er auch alleine in See stechen können, sich dem Abenteuer mit anderen Wikingern hingeben können, doch für ihn kam das alles ohne Tyra nicht infrage. Er sah in ihr seinen Halt, grade auch dann, wenn ihn mal wieder einer seiner Krampfanfälle übermannte. Niemand würde außer sie wissen was mit ihm los war und niemand außer ihr würde damit umgehen können, ganz zu schweigen davon das er es einem Mann wie Ragnar niemals offenbaren würde, das wäre schließlich ein Eingeständnis für seine Schwäche, an die er litt.

Während er also eher unglücklich sein Leben hinnahm ohne es wirklich je einmal selber in den Griff zunehmen, war Tyra umso glücklicher. Natürlich litt sie schon noch an den Tod ihrer Mum oder das ständig Fehlen ihres Vaters aber ein junger Mann namens Knut machte das alles weniger schlimm. Die erste große Liebe ja so könnte man es sicherlich nennen. Verliebt, bis zum Gehtnichtmehr blendete sie alles um sich herum aus, all die Fehler, die den jungen Mann eigentlich umgeben hatten und auch all die Warnungen die man ihr immer wieder entgegenbrachte. Auch von Alvars Seite aus, denn er kannte Knut wohl besser wie kein anderer, war er immerhin sein bester Freund und Milchbruder gewesen als seine Mutter bei seiner Geburt verstarb. Doch welches verliebte junge Ding wollte schon auf seinen Bruder hören? Richtig, Tyra auf jeden Fall nicht, zumal sie eh dachte, er tat dies nur um ihr eins reinzuwürgen. Wenn er Knut schlecht dastehen ließ würde sie vielleicht seinem eigenen drängen hingeben und mit ihm zu einem großen Traum segeln, auch wenn Ragnar mittlerweile tot war. Aber da gab es ja auch noch einen Sohn, der ebenso sehr die Abenteuer liebte wie sein Vater...

Wie viel Zeit verstrichen war, bevor Tyra ihre Augen öffnete und endlich verstand, dass sie so nicht weiterleben wollte, kann man so genau nicht sagen. Doch eines Nachts, als Knut mal wieder nach einem Besäufnis die Hand gegen sie erhob und sie dazu nötigte ihm zu Diensten zu sein, verstand auch sie endlich, was Sache war. Noch mitten in der Nacht flüchtete sie in die Hütte ihres Bruders und verkündete ihm das sie einverstanden war zu gehen. Eine Kurzschlussreaktion sicherlich denn nur wegen einem Kerl konnte man nicht alles stehen und liegen lassen doch wollte und konnte sie darüber nicht weiter nachdenken, viel zu verletzt war sie gewesen. Es verging auch nicht viel Zeit bis Alvar ein Schiff und ein paar wenige Männer organisiert hatte, um in See zu stechen, alle hatten das gleiche Ziel, sich dem Sohn von Ragnar anzuschließen und mit ihm die Welt entdecken. Was Tyras Rolle dabei sein sollte? Sie wusste es noch nicht genau, aber sie wusste das nun auch ihr Bruder endlich mal dran war glücklich zu sein, wenn sie damit schon so kläglich gescheitert war. Blöd nur das Knut das ganze so nicht stehen ließ, wilde Gerüchte setzte er in die Welt, um so vor allem auch zu erklären, wieso man ihn verlassen hatte. Und was wäre eine bessere Geschichte als zu behaupten der Bruder und die Schwester hätten eine Affäre? Viele wussten, wie nah die Zwei sich standen, aber zu wenige wussten den wirklich Grund, also kam es schon vor das genau dieses Gerücht auch Abnehmer fand, die es glaubten.ht genau, aber sie wusste das nun auch ihr Bruder endlich mal dran war glücklich zu sein, wenn sie damit schon so kläglich gescheitert war. Blöd nur das Knut das ganze so nicht stehen ließ, wilde Gerüchte setzte er in die Welt, um so vor allem auch zu erklären, wieso man ihn verlassen hatte. Und was wäre eine bessere Geschichte als zu behaupten der Bruder und die Schwester hätten eine Affäre? Viele wussten, wie nah die Zwei sich standen, aber zu wenige wussten den wirklich Grund, also kam es schon vor das genau dieses Gerücht auch Abnehmer fand, die es glaubten.

Avatar:
Amanda Seyfried
Sienna Miller
Amber Heard
Evan Rachel Wood
Melissa Benoist

Antwort auf ein Gesuch?:
Ja [x] Nein [ ]
Ist ein Probepost erwünscht?:
Ja [ ] Nein [ ] ein alter Post genügt [ ]

(Seriencharaktere geben immer einen Probepost ab)

PB Alter und Spielerfahrung:
Das FSK ist schon lange erreicht, ebenso wie mehr als genug Spielerfahrung vorhanden ist


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#145

RE: Bewerbung!

in Interesse? 06.07.2019 14:30
von Helga Norwigsdottir • 602 Beiträge

Hallo,

ich finde noch ab und an Gloria in der Bewerbung aber ich drücke ein Auge zu, das kannst du noch korrigieren, sofern ich die freigeschaltet habe.

Dann warten wir was Björn dazu sagt.

Liebe Grüße

Helga



zuletzt bearbeitet 06.07.2019 14:30 | nach oben springen

#146

RE: Bewerbung!

in Interesse? 06.07.2019 17:01
von Björn Ragnarsson • 738 Beiträge

Die Bewerbung habe ich nochmals angesehen und finde sie in Ordnung (wie Helga sagte, müssen die Glorias noch raus, wenn sie in dein Profil kommt). Der Name Tyra ist für mich auch in Ordnung.
Und bei den vorgeschlagenen Avataren wäre mir Melissa Benoist am liebsten. Aber bitte kein Bild mit zu aufgedonnerter Schminke, das paßt einfach nicht in die Zeit (und ich mag das auch nicht).




zuletzt bearbeitet 06.07.2019 17:01 | nach oben springen

#147

RE: Bewerbung!

in Interesse? 06.07.2019 17:44
von Helga Norwigsdottir • 602 Beiträge

Hallo Tyra,

da für Björn alles in Ordnung geht, darfst du dich anmelden.

Liebe Grüße

Helga



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#148

RE: Bewerbung!

in Interesse? 07.07.2019 19:12
von Thorald
avatar

Name:

Thorald – ein schlichter Name, schnörkellos, nüchtern (beizeiten ganz im Gegensatz zu seinem Träger, aber… egal). Thorald also. Und wie noch? Nichts wie noch. Aufgrund der seit frühsten Anfängen bestehenden Absenz eines Vaters ist er ein Niemandskind, ein Ingensson. Kein sehr berauschender Zuname. Nicht umsonst ist Thorald sehr bemüht darum, sich stattdessen irgendein machtvoll klingendes Anhängsel zu verdienen: Hammerfaust, zum Beispiel, passend zu seinem ordentlichen rechten Haken, mit dem er gerne mal austeilt, oder aber Immerdurst, was selbsterklärend ist und mindestens ebenso gut passen würde. Nur leider hat sich bisher noch keine glückliche Gelegenheit ergeben, in der sich Thorald einen ebensolchen glorreichen Namen hätte zu Eigen machen können. Stattdessen wird er von den meisten Leuten immer mal wieder liebevoll Metnäschen, Zottelchen, Grossmäulchen, oder aber in aller Zärtlichkeit scheissverdammter Hundesohn genannt.

Alter: 30 Sommersonnenwenden

Zugehörigkeit:

Ursprünglich irgendwo in Mitteldänemark jenseits des nebligen Ydingwalds zwischen Elfen und Gnomen geboren und aufgewachsen, ist er heute, nachdem er als kleiner, noch ganz grüner Knabe von Harald Schönhaar aufgegabelt und -gepäppelt wurde, Teil von dessen Sippe und den seinen treu ergeben. Dass Schönhaar sich damals seiner annahm und ihn fortan wie ein Teil seines eigen Fleisch und Bluts behandelte, rechnet Thorald ihm nach wie vor hoch an. Entsprechend tief verbunden fühlt sich der junge Mann dem «zukünftigen König Norwegens», als dessen Leibwächter er dient, und sieht es als eine grösste aller Ehren an, Harald bei seinen Unterfangen zur Seite zu stehen – sei es als Berserker hiebeausteilend auf dem Schlachtfeld oder aber lauthals johlend bei Weib, Met und Gesang an der Tafel im Langhaus.

Was seinen Glauben anbelangt, kennt Thorald nichts anderes als die nordische Mythologie, die ihm, dem Sohn einer Völva, mehr oder weniger im Blut liegt: Schon als Kleinkind trichterte ihm seine seherisch begabte Mutter die Sagen und Geschichten um Odin, den Allvater, und die Asen ein, die in der Himmelsfeste Asgard ihr Dasein trieben und auf die Erde und ihre Bewohner hinabsahen und deren Schicksal steuerten. Entsprechend gefestigt ist Thorald in seinem Glauben an die Götter, und das obschon diese ihn in den letzten Jahren nur noch selten zu erhören scheinen und ihm – wenn überhaupt – nur in unlösbaren Rätseln eine Antwort auf seine vielen Fragen geben. Dennoch ist er wie jeder andere anständige Wikinger, der etwas auf sich hält, bei wichtigen Ritualen und Festen stets zugegen und hat in seinem Leben noch kein Treffen zur Sommersonnenwende verpasst, geschweige denn eine Möglichkeit ausgelassen, sich über den «allmächtigen, allwissenden, allumfassenden EINEN» Christengott lustig zu machen!



Charaktereigenschaften:

Der erste Eindruck, den man von Thorald beim ersten Aufeinandertreffen gewinnt, ist zumeist der eines geselligen, zu mehr oder weniger derben Scherzen aufgelegten Kerls mit einer Vorliebe für feuchtfröhliche Abende, Met und schöne Weiber. In trauter Runde ist er meist derjenige, der am lautesten lacht, singt, klatscht und rülpst. Eine Gelegenheit, seine legendäre Trinkfestigkeit unter Beweis zu stellen, lässt er sich selten entgehen und greift auch dann noch ausgelassen zum nächsten Krug, wenn er beim Gehen schon ordentlich schwankt, die Welt sich langsam im Kreis zu drehen beginnt und die alte Schabracke mit dem hässlichen Furunkel auf der Nase auf einmal zum Knutschen schön aussieht… Nunja. Man(n) kennts.

Seine beizeiten auch in nüchternem Zustand sehr lose Zunge ist… ein Problem. Seine Witzchen reisst der junge Mann nämlich sehr freigebig und gerne auch mal auf Kosten anderer – Grund genug, dass des Öfteren mal die Fäuste in seine Richtung fliegen. Nicht, dass unserem Maulhelden hier dies ganz ungelegen käme, im Gegenteil, denn: Blaues Auge hin oder her, eine gute Prügelei – um des schieren, rohen Triebs Willen – ist in Thoralds Büchern nämlich einem Fass süssesten Honigweins und einer langen Nacht zwischen den Schenkeln einer schönen Schildmaid mindestens ebenbürtig!

Auch abseits von Brot, Spielen und Gesöff ist Thorald im Allgemeinen ein recht angenehmer Zeitgenosse, auf dessen grosses, tapferes Herz und Loyalität man sich verlassen kann, hat man ihn erstmal zum Freund gewonnen. Er mag zwar ab und an seine Launen habe, hie und da auch mal motzen wie eine verschmähte Jungfer, wenn ihm was nicht passt, und im Anschluss einen halben Mond lang schmollen, aber im grunde hat er seine Männer-Allüren und sein beizeiten recht impulsives Temperament im Griff.

Immer für eine Überraschung gut, wird Thorald gerne mal unterschätzt – sowohl, was seinen Scharfsinn anbelangt, als auch hinsichtlich seiner kämpferischen Fähigkeiten. Er mag vielleicht kein menschgewordener Bär sein wie dieser Björn Eisenseite, von dem die halbe Welt spricht, und auch kein so brillanter Stratege wie Ivar Ragnarsson, aber er besitzt nichtsdestotrotz die Schläue eines ausgeschlafenen Fuchses und hat das Talent, sich den widrigsten Umständen anzupassen und sie zu überdauern. Wie heisst es so schön? Unkraut vergeht nicht – und Thorald kann verdammt hartnäckiges Unkraut sein, wenn er will. Wenn es darum geht, einen Ausweg aus misslichen Lagen zu finden, kann unser gutaussehende Junge hier verdammt kreativ sein! Schon mal einen zweieinhalb Meter grossen Berserker mit einem leidenschaftlichen Zungenkuss aus dem Konzept gebracht, um ihm dann mit einem Suppenlöffel das Auge auszustechen? Dachte ich mir. Wie gesagt: Thorald hat meist das Überraschungsmoment und eine gute Portion Glück auf seiner Seite. Dass er manchmal selbst über die Lichter erstaunt ist, die ihm in den prekärsten Situationen aufgehen, behält er für sich und behauptet stattdessen, die Nornen hätten einfach einen Narren an ihm gefressen.

Was Thorald im Leben wirklich fehlt, ist eine feste Bestimmung. Ein Sinn. Eine Identität. Nicht umsonst fühlt er sich dann und wann – obschon respektiert und gemocht von Seinesgleichen – wie ein Aussenseiter. Ein Anderling. Wie jemand, der nicht genau weiss, wohin er gehört und wer er eigentlich ist – ein Umstand, der ihn plagt, wann immer er alleine ist und zu viel Zeit zum Nachdenken hat. Entsprechend scheut Thorald auch die Einsamkeit wie Pest. Zwar gibt es sich so, als nehme er das Leben nicht allzu ernst, tut so, als spiele es keine grosse Rolle für ihn, wohin ihn sein Schicksal trägt, lebt das Leben lieber von Tag zu Tag, als irgendeiner Bestimmung bis ans Ende der Welt hinterherzurennen. Doch im tiefsten Inneren sehnt sich Thorald doch sehr nach einem kleinem Stück Klarheit, nach einem Stück absoluter Zugehörigkeit, fragt sich nach seinem Zweck in der Welt und wundert sich doch inständig, weshalb kein Seher und kein Priester ihm bisher eine Antwort auf seine vielen Fragen geben konnte. Es ist diese Unsicherheit, die an seinem Selbstbewusstsein nagt, die eine versteckte Traurigkeit in ihm hervorbringt und ihn verletzt macht. Denn, sind wir mal ehrlich: Hinter der Fassade des Platzhirschen und Raufbolden ist Thorald letztenendes auch nur ein kleines Sensibelchen mit einem weichen Kern…


Lebenslauf:

Für Thorald begann das Leben fernab jeglicher Zivilisation in einem abgelegenen Tal irgendwo im dänischen Mitteljütland, hinter weiten Hügeln inmitten von dichten, nebelumhüllten Wäldern. Seine Mutter - ein seherisch begabtes Hutzelweiblein - hatte für sich und ihren Spross ein Leben weit ab vom Schuss auserwählt, um den Göttern näher und mit Mutter Natur allein zu sein. Nur selten wurde der urwüchsige Frieden von Wanderern gestört, die zu ihrer Hütte im Wald pilgerten, um von Thoralds Mutter, der geheimnisvollen Völva Valfreya, einen von den Göttern übermittelten Ratschlag zu erhalten. In seiner Kindheit stellten diese Pilgerbesuche die einzigen Begegnungen mit anderen Menschen dar. Die restliche Zeit verbrachte er in Gesellschaft wilder Tiere, Baumgeister, Lichtelfen und Wurzelzwergen. Hie und da begegnete er auf seinen Streifzügen durch den Wald sogar einem Troll – oder bildete es sich zumindest ein. So genau konnte Klein-Thorald nämlich nie zwischen Fantasie und Wirklichkeit unterscheiden. Doch seine Mutter bestärkte ihn zumeist in seinem Glauben an die Existenz dieser Fabelwesen und ermahnte ihn zur Umsicht: Nicht jedem sei die Gabe von den Göttern vergönnt worden, mystischen Wesenheiten zu begegnen, sich mit ihnen zu verständigen und ihre Weisheit in sich weiter in die Welt der Menschen hinein zu tragen. Umso verantwortungsvoller müsse er mit dem Wissen umgehen, das ihm die Geister ins Ohr flüsterten, damit die Welt nicht aus dem Gleichgewicht fiel.

Thorald hatte nie genau verstanden, was seine Mutter damit meinte. Für ihn waren die Wesen im Wald vor allem eins, nämlich Spielgefährten, in Ermangelung der Präsenz gleichaltriger Menschenkinder. Dennoch verspürt er auch heute noch – gut zwei Jahrzehnte später - eine besondere Affinität für mystische Wesen, sieht hie und da Elfen in den Baumkronen tanzen und Gnome unter einem Stein hervorlugen. Und das auch, wenn er nicht getrunken hat.

Dass Thorald in seiner Kindheit kaum mit anderen Menschen verkehrt hatte, machte sich sodann bemerkbar, als er im zarten Alter von zehn Sommern ein neues Zuhause in ihm bis anhin unbekannten Gefilden fand: Alles begann an jenem Tag, als Thorald bei einem seiner Ausflügen durch den Wald das Lager einer Schar fremder, bewaffneter Männer entdeckte. Von Neugierde ergriffen schlich er sich unbemerkt an die Zelte heran und sogar ins grösste hinein, wo seiner Schleichaktion schliesslich ein Ende bereitet wurde: Seine Finger hatten sich gerade erst um den Knauf des edlen Jagdmessers geschlossen, welches im Zelt auf einem Bündel aus Fellen lag, als eine schwere Hand seine Schulter packte und den Jungen herumdrehte. Vor ihm stand ein Mann, der künftig eine wichtige Rolle in seinem Leben einnehmen sollte und über den man in ganz Skandinavien irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft Legenden und Geschichten schreiben würde: Harald Schönhaar blickte mit strengem Blick, aber zu einem Lächeln gekräuselten Mundwinkeln auf ihn hinab und fragte, ob Thorald sich verlaufen hätte, worauf der Junge, der von rhetorischen Fragen noch nie etwas gehört hatte, halb patzig, halb ernsthaft interessiert zurückgab: «Nö. Du?»

Das herzhafte Lachen des Dänenfürsten aus Tamdrup, das darauf durch den Wald schallte, führte Haralds Schicksal und das des kleinen Thoralds infolge zusammen. Der Junge fand schnell Gefallen an den seltsamen Fremden, fühlte er sich ihnen doch auf eine Art und Weise verbunden, die er bisher nicht gekannt hatte. Sie waren eben wie er – menschlich, und Jungs! Grosse Jungs, zwar, aber im Grunde immer noch Jungs! Eine nette Abwechslung zu seiner sonstigen Gesellschaft bestehend aus den Viechern und Fabelwesen des Waldes und seiner – zugegeben - etwas schrägen Mutter. Entsprechend verlockend war sodann auch Haralds Angebot, den Jungen unter seine Fittiche und mit sich nach Tamdrup zu nehmen, wo Thorald fortan leben und lernen sollte.

Valfreya liess ihren Sohn vorbehaltlos ziehen - sie hatte den Tag vorhergesehen, an dem sie ihren Sohn an einen Fremden und die grosse weite Welt verlieren würde. So wollte es nun einmal die Prophezeiung, das Schicksal, das die Götter für Thorald ausersannt hatten. Das Kapitel ihrer Aufgabe als Mutter war abgeschlossen, und damit auch ihre Rolle in Thoralds Leben.

Für den Jungen andererseits tat sich ein völlig neuer Lebensweg auf - bei den Göttern, die Welt war so viel grösser als dieser Wald, in dem er aufgewachsen war, so viel komplizierter und verwunderlicher, so viel bunter und lauter als er es sich je hätte vorstellen können! Nicht ganz einfach, für einen Bengel wie ihn, der sein bisheriges Leben umringt von Bäumen und Sträuchern verbracht hatte... aber Thorald - biegsam wie ein Schilfrohr - passte sich an und wuchs in den Jahren, die er in Tamdrup unter Schönhaars Fittichen zubrachte, zu einem stattlichen Burschen heran: Das Barthaar spross, die Ausbildung zum Krieger stählte die Muskeln, der Met hielt seine Zunge feucht und locker und die Mädchen sein Bett warm. Als er sodann das Mannesalter erreichte und sich einen Platz in der Leibgarde seines «Königs» und Freundes errungen hatte, anerkannte ihn die Sippschaft, als sei er seit dem Tage seiner Geburt einer der ihren gewesen.

Eigentlich hätte er damit glücklich sein sollen, und das war er ja auch. Aber… es fehlte etwas. Etwas Wichtiges, das spürte er, nur fiel es Thorald schwer, zu sagen, was GENAU es war. Erst, als er beim Mittsommernachtsfest vor einigen Jahren den Seher aufsuchte, um zu erfahren, was die Götter für ihn in Zukunft bereit hielten, der heilige Mann ihm aber nur mit ratlosem Gemurmel antwortete und sich dieses Erlebnis in den Jahren darauf bei verschiedensten Ritualfesten wiederholte, fiel es Thorald wie Schuppen von den Augen: Sein Schicksal – was war es? Hatte er überhaupt eins? Oder… hatten die Götter ihn vielleicht vergessen? War er nicht nur ein Niemandssohn, sondern... eben auch selbst ein Niemand? Hätte er niemals den Wald verlassen sollen, in dem er geboren worden war? Hatte er die Götter damit verärgert und straften ihn die Seher deshalb mit Schweigen und Ratlosigkeit? Aber… wie sollte er sein Leben denn weiterleben, ohne zu wissen, wohin ihn seine Bestimmung führte? Was sollte er tun? Wer war er überhaupt, und wer würde er sein? Früher hatte ihn das alles nie gekümmert – wozu auch, hatte es doch nur ihn, seine Mutter und den Wald gegeben. Doch in der Welt, in der er nun lebte, spielte es durchaus eine Rolle, wer man war und wozu einen die Götter auserkoren hatten. König von Norwegen? Entdecker und Eroberer fremder Gefilde? Nein, das alles musste nicht sein – so grosse Ambitionen hatte Thorald gar nicht. Aber ein kleiner göttlicher Wink mit dem Zaunpfahl, vielleicht, wohin es eventuell mit ihm gehen könnte - das wäre doch ganz nett, so. Denn im Grunde wünscht sich der junge Mann mit dem struppigen Bart und den wilden, blauen Augen nichts sehnlicher, als einen klaren Sinn im Leben zu haben...


Avatar: Aaron Taylor-Johnson



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(Seriencharaktere geben immer einen Probepost ab)


PB Alter und Spielerfahrung:
24 und Handgelenk mal Pi 10 Jahre Spielerfahrung

ANMERKUNG: Soooo, da wäre er also, das Thoraldichen. Ich habe jetzt bezüglich seiner potentieller Seherrolle noch nichts Konkretes im Lebenslauf erwähnt, ausser einer Affinität für das Spirituelle und Mystische. Den Rest würde ich sehr gerne im Inplay einfach seinen Lauf nehmen - vielleicht gibt es ja eine lustige Situation, in der Thorald irgendwem das Leben rettet, weil ihm die Götter in der Nacht zuvor einen WATCH-OUT-Reminder per Traum geschickt haben. Oder so. Who knows.... @Harald: Ich hoffe, die Kennenlern-Episode geht so für dich in Ordnung? :) Falls nicht, SCHREIIIIIIIIIIII wie Bill Kaulitz und ich lass mir wat anderes einfallen. <3


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#149

RE: Bewerbung!

in Interesse? 07.07.2019 19:26
von Helga Norwigsdottir • 602 Beiträge

Hallo Thorald,

ich habe überhaupt nichts auszusetzen.
Melde dich an.

Liebe Grüße

Helga/Harald



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#150

RE: Bewerbung!

in Interesse? 07.07.2019 19:28
von Hvitserk Ragnarsson • 266 Beiträge

Juchu, freu mich, dass du „endlich“ da bist.




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